NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand

Ikone der Zukunft Design-Team um Walter de Silva schärfte die Linien des Golf. Umfangreiche akustische Maßnahmen machen den Golf leiser denn je. Wolfsburg, 08. September 2008
Die Zielvorgaben für das Volkswagen Design könnten größer nicht sein: „Die Ikonen der Zukunft zu er­schaffen, ist unsere Herausforderung.“ Definiert hatte diesen denk­würdigen Satz der Italiener Walter de Silva, als er im Februar 2007 die Leitung des Gesamtdesigns der Volkswagen AG übernahm. Er zeigt stellvertretend, wie sehr sich das Team um de Silva der Verantwortung bewusst ist, Welterfolge wie den Golf auf dem Weg in die Zukunft zu begleiten.

 

 

DESIGN - NEU JUSTIERT UND GESCHÄRFT

2008 folgt mit dem Golf nun eines der ersten Autos, das unter der neuen Leitung de Silvas seinen Schliff erhielt. Das Team richtete dabei eines der bekanntesten Automobil-Designs der Welt für die Neuzeit aus. Der kraftvoll und klar gestaltete Golf schließt den Kreis zu den besonders prägenden Golf-Generationen I (1974 bis 1983) und IV (1997 bis 2003). Die Einzigartigkeit des Gesamtdesigns sowie die Ausrichtung der Scheinwerfer, Rückleuchten und Silhou­ette ist zudem ein Spiegelbild des neu justierten Gesamtdesigns aller Volkswagen Modelle.

Der Golf ist Teil einer Strategie, die das Design der Marke in allen Klassen schärfen wird. Denn unter der Regie Walter de Silvas wurden die gesamten Design-Kriterien der erfolgreichsten europäi­schen Automobilmarke komplett neu definiert.

Walter de Silva, Flavio Manzoni (Leiter Kreativ-Design des Konzerns) und Klaus Bischoff (Designchef der Marke Volkswagen) warfen dabei die starken Details vergangener Tage keineswegs über Bord. Im Gegenteil: „Wir haben eine Auswahl an Kernelementen erstellt, die als ‚historische DNA’ beschrieben werden kann. Erfolgreiche neue Volkswagen Designs – wie das jetzt mit dem Golf realisierte – werden diese DNA aufnehmen, um ein gewohntes und doch neue Gefühl im Auge des Betrachters zu hinterlassen“, so Walter de Silva.

Wer sich den neuen Golf anschaut, erkennt schnell, was gemeint ist. Die sechste Generation zeigt keinen radikalen Bruch zu ihren Vorgängern, sondern bleibt aus jeder Perspektive eindeutig „der Golf“. Ein Original. Einzigartig. Stabil, zeit- und klassenlos, zu­verlässig und universell einsetzbar. „Die mit dem Golf realisierte Volkswagen Formensprache“, so Klaus Bischoff, „schafft ein neues Produktdesigngefühl. Es ist einfach zu verstehen, aber sehr schwierig zu kreieren.“ Die Logik dieses Designs wurde bislang von keinem Wettbewerber der Golf-Klasse erreicht, geschweige denn mit ähnlicher Kontinuität und vergleichbarem Erfolg über mehr als drei Jahrzehnte weiterentwickelt.

Der Aufbau des Golf-Designs folgt der durch de Silva, Manzoni und Bischoff neu skizzierten Volkswagen-DNA. Ein zentraler Aspekt ist dabei eine extrem hohe Wertigkeit; diese Anmutung spiegelt sich par excellence im neuen Golf wider: „Wir haben die Kernelemente des Golf in eine präzise, neue Form gegossen“, erklärt Walter de Silva. Und er unterstreicht: „Der Golf gilt weltweit als Ikone des Automobilbaus. Deshalb muss auch das neue Modell in seiner Archi­tektur und Grafik absolut eindeutig und einmalig sein.“ Eben eine Ikone der Zukunft. Gleichwohl wirkt der sechste Golf sportlicher und prägnanter als jede Generation der Baureihe zuvor. De Silva: „Er ist akzentuierter, dreidimensionaler als seine Vorgänger; mit exakt definierten Linien und Kanten, mit fein proportionierten Wölbungen und Hohlkehlen.“ Klaus Bischoff ergänzt: „Jedes Detail ist kompromisslos darauf ausgerichtet, die Wertigkeit zu ver­bessern.“

Besonders im direkten Vergleich der Generationen V und VI wird klar, wie stark sich der neue Golf verändert hat. Das Team um de Silva, Manzoni und Bischoff kristallisierte gezielt die Ur-Gene der Baureihe heraus und schickte sie auf eine Reise in die Zukunft. Zu diesen Stilmerkmalen zählen die klare Frontpartie mit der horizontalen Ausrichtung der ersten Generation und die mit der vierten Gene­ration perfektionierte C-Säule.

Die Dachpartie ruht jetzt, ähnlich wie beim Scirocco, auf einer domi­nant herausgearbeiteten Schulterpartie. Verantwortlich dafür ist eine prägnant modulierte Linie, die sich, wie ein bis in die letzte Faser trainierter Muskel, von den Scheinwerfern hin zu den Rückleuchten erstreckt. In der Silhouette sorgt diese Linie – vom Volkswagen Design „Charakterlinie“ genannt – dafür, dass der neue Golf auch in der seitlichen Perspektive satter und tiefer auf der Straße liegt.

Alle Flächen sind generell gespannter, athletischer. Vorn nimmt der Neue wie skizziert das zwischen den Scheinwerfern horizontal aus­gerichtete Band des Kühlergrills der Golf-Generation I auf; der Grill selbst ist hochglänzend schwarz. Die Linienführung des Stoßfängers korrespondiert mit der des Kühlers. Im Bereich darunter erschließt sich, in schwarz gehalten, ein weiterer Lufteinlass. Ebenfalls auf einem schwarzen Hintergrund angeordnet sind die verchromten Leuchtkörper der dynamisch gezeichneten Scheinwerfer.

Auch den Heckbereich prägt eine Dominanz der horizontalen Linien. Die nun sehr breiten Rückleuchten kennzeichnet unter anderem ein unverwechselbares Nachtdesign. Stilistisch zeigen sie mit ihrem kristallklaren Band für die Blinker und Rückfahrscheinwerfer Nähe zu den Rückleuchten des Touareg. Generell wirkt der neue Golf im Zusammenspiel aller Designmerkmale noch hochwertiger sowie deutlich breiter und flacher.

DIMENSIONEN - BEHUTSAM SORTIERTE PROPORTIONEN

Der neue Golf ist 4.199 Millimeter lang und damit fünf Millimeter kürzer als sein Vorgänger. Für die Breite ergibt sich ein Zuwachs von 20 auf nun 1.779 Millimeter. Die Höhe blieb mit 1.479 Millimetern identisch. Dennoch wirkt die sechste Generation deutlich gestreckter. Dies ist auf das Design selbst sowie die behutsam neu sortierten Proportionen zurückzuführen. Vorne ver­kürzte sich der Karosserieüberhang von 880 auf 868 Millimeter; hinten wurde der Überhang derweil um sieben Millimeter vergrößert (753 Millimeter). Der Radstand hat sich mit 2.578 Millimetern nicht verändert. In der Summe aller Maßnahmen allerdings ergibt sich ein deutlich dynamischerer Gesamteindruck.

Wie sein Vorgänger, wird auch der neue Golf als Zweitürer und Viertürer angeboten. Die Außenabmessungen beider Karosserie­versionen sind dabei praktisch identisch.

GERÄUSCHKOMFORT - WIE EIN GANZ GROSSER

Erhalten blieb auch beim sechsten Golf die gute Übersichtlichkeit und generell hohe Alltagstauglichkeit der Karosserie. Das Entwick­lungsteam setzte auf Perfektion im Detail. Die neuen, grundsätzlich lackierten Türgriffe etwa liegen noch besser, griffiger in der Hand, muten zudem hochwertiger an und bieten vor allem bei einem Unfall optimale Eigenschaften, um die Türen zu öffnen. Ein weiteres Beispiel für Feinschliff im engsten Sinne sind die neuen Außenspiegel. Sie orientieren sich konzeptionell an denen des neuen Passat CC. Folge: Deutlich bessere aerodynamische Eigenschaften, deutlich weniger Windgeräusche und deutlich geringere Ver­schmutzung der Spiegel bei widrigen Witterungsverhältnissen.

Höchsten Wert legte Volkswagen generell auf beste Geräusch­eigenschaften des neuen Golf. Vor diesem Hintergrund wurde die Karosserie in den verschiedensten Bereichen mit neuen Detail­lösungen ausgestattet. Eine spezielle Dämpfungsfolie in der Front­scheibe reduziert ebenso Fahrgeräusche wie ein neu entwickeltes Dichtungskonzept der Türen und Seitenscheibenführungen. Deutlich weniger Windgeräusche entstehen, wie skizziert, zudem durch die neue Form der Außenspiegel. Darüber hinaus wurden der Motor- und Fahrgastraum durch gezielte Maßnahmen akustisch besser vonein­ander isoliert. Leise abrollende Reifen und neue Motorlager runden das Paket zur Geräuschdämmung ab. Unabhängig von den karosserieseitigen Maßnahmen führt zudem der Einsatz einer neuen Turbodiesel-Generation mit Common-Rail-Einspritzung sowie die Integration der bekanntermaßen leisen TSI-Benziner zu einer wei­teren Verbesserung des Geräuschkomforts (siehe dazu auch Kapitel Motoren).

Die Geräusch-Maßnahmen im Detail

Grundsätzlich wurde trotz aller Maßnahmen zur Geräuschdämmung stets der Faktor „Gewicht“ mit berücksichtig. Vor diesem Hinter­grund ersetzte Volkswagen da, wo möglich, schwere Dämmstoffe durch neue, leichtere Materialien. Gezielt neu konzipiert wurden die Dämm-Technologien und -Materialien in den Bereichen der Kot­flügel, der Motorstirnwand, der Pedalerie, des Mitteltunnels, im Umfeld der Klima- und Heizanlage sowie im Kofferraum. Im Vorfeld wurde durch spezielle Durchschallmessungen sowie mittels der sogenannten Nahfeldholografie analysiert, wo im und am Golf die Geräusche gesenkt werden könnten.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Nebengeräusche bereits an ihrer Quelle eliminiert oder gesenkt. Insbesondere ist dies im Bereich sämtlicher Riemenantriebe, der Turbolader und Ladeluftverteilung sowie der Heiz- und Kühlgebläse der Fall. Wie sonst nur bei Oberklasse-Fahrzeugen, wurden zudem die Scheiben des Golf in die Geräuschdämmung mit einbezogen. So kommt erstmals in dieser Volkswagen Klasse eine akustisch hochwirksame Dämpfungsfolie in der Frontscheibe zum Einsatz, die im Frequenzbereich um drei kHz nahezu alle hochfrequenten Geräusche eliminiert, die insbesondere für Fahrzeuge mit Dieselmotor typisch sind. Parallel wurde die Dicke der vorderen Seitenscheiben um zehn Prozent erhöht.

Flankierend zu diesen Maßnahmen konzipierten die Entwickler das Dichtungskonzept der Türen neu. Hier sorgen unter anderem Fensterführungsprofile mit doppelten Lippen für Ruhe.

Last but not least sind es gezielte aerodynamische Maßnahmen, die den Geräuschkomfort weiter perfektionieren. Neben der grundsätz­lich ausgefeilten Aerodynamik und dem bereits erwähnten Außen­spiegeldesign sind es hier insbesondere die neu konzipierten Wasserfangleisten an den A-Säulen, die den Windgeräuschen den Garaus machen und gleichzeitig den cw-Wert verbessern. Der neue Golf erreicht so einen Geräuschkomfort, der dem weitaus teurerer Automobile in nichts mehr nachsteht.

PASSIVE SICHERHEIT - SCHUTZ AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Der Golf wird serienmäßig mit einer lückenlosen Sicherheits­ausstattung angeboten. Auf der passiven Seite gehören dazu eine nochmals perfektionierte Sicherheitskarosserie (u.a. weitere Ver­stärkungen im Türbereich und optimierter Fußgängerschutz), sieben Airbags inklusive Knieairbag auf der Fahrerseite und ein zum Patent angemeldetes Kopfstützensystem für Fahrer und Beifahrer (WOKS). Sind zudem auch hinten Seitenairbags an Bord (optional), verfügt der Golf als erster Volkswagen automatisch über eine „Anschnall­erkennung“ für den Fond. Darüber hinaus wird mit dem Golf ein neues Sensorkonzept für die Crasherkennung in die Serie eingeführt.

Neues Sensorkonzept zur Crasherkennung

Die sechste Generation des Golf ist mit einem neuen Sensorkonzept zur Erkennung der Crashintensität und Zündung der Airbags ausge­rüstet. Die zentral im Innenraum angeordnete Elektronik wertet dabei die tieffrequenten „fühlbaren“ Verzögerungssignale aus. Zu­sätzlich werden über speziell angepasste Beschleunigungssensoren die Frequenzanteile im mittleren „hörbaren“ Bereich gemessen. Diese Signalanteile entstehen als Körperschall bei der schnellen Deformation der tragenden Strukturen im Bereich des Vorderwagens. Sie breiten sich mit hoher Geschwindigkeit in der Fahrzeugstruktur aus und liefern eine präzise und sehr schnell verfügbare Information über die Schwere des Crashs.

Durch die intelligente Verknüpfung der „fühlbaren“ und „hörbaren“ Signalanteile ist eine schnellere und gleichzeitig zuverlässigere Charakterisierung des Crashs durch die Airbagsensorik möglich. Damit können Airbags und Gurtstraffer besser an die Crashsituation angepasst werden, um Passagiere optimaler zu schützen. Das neue Sensoriksystem für den Golf wurde in Deutschland mit dem Bayeri­schen Innovationspreis ausgezeichnet.

Knieairbag

Der neue Golf ist serienmäßig mit jeweils zwei Front­, Seiten­ und Kopfairbags ausgerüstet. Darüber hinaus verfügt der Golf auf der Fahrerseite erstmals über ein Knieairbagkonzept. Die spezielle Ein­bauposition des Knieairbags – unterhalb des Knieaufschlagbereichs in der Instrumententafel – gewährleistet, dass es beim Zünden des Airbags zu keinem Kontakt zwischen der Airbagklappe und den Unterschenkeln kommt.

Im Crashfall entfaltet sich der Airbag in weniger als 20 Millise­kunden vor den Knien des Fahrers und absorbiert im Zusammenspiel mit dem Sicherheitsgurt und Frontairbag einen wesentlichen Teil der im Beckenbereich abzubauenden Energie. Der Fahrer wird über die Oberschenkel und das Becken frühzeitig in die Fahrzeugverzögerung integriert und durch die daraus resultierende, sanft eingeleitete Oberkörperbewegung im optimalen Winkel mit Brust und Kopf vom Lenkradairbag aufgefangen.

Generell schützt der Knieairbag die Beine des Fahrers vor einer har­ten Kollision mit der Lenksäule und der Instrumententafel. Bei ei­nem Aufprall im schrägen Winkel werden die Füße zudem besser gegen ein seitliches Umknicken geschützt.

Front-, Seiten- und Kopfairbags

Der Fahrer- und Beifahrerairbag (die sogenannten Frontairbags) bilden zusammen mit dem Knieairbag und dem Sicherheitsgurt-System das exakt aufeinander abgestimmte Frontrückhaltesystem des neuen Golf.

Die Seitenairbags sind wie zuvor in die Lehnen der Vordersitze integriert. Sie schützen Brust, Bauch und Becken und wurden optimal auf die steifere Seiten­struktur des Fahrzeugs abgestimmt. Durch die Integration der Seitenairbags in die Sitzlehne wird eine optimale Positionierung von Fahrer und Beifahrer zum Airbag gewährleistet. Gleiches gilt für die optionalen hinteren Seitenairbags im viertürigen Golf. Darüber hinaus setzt Volkswagen serienmäßig Kopfairbags zur Vermeidung hoher biomechanischer Belastungen des Kopfes ein. Im Detail decken diese Airbags den seitlichen Fensterbereich von der A- bis zur C-Säule und vom Himmel bis über die Türbrüstung ab. Ergebnis: ein unabhängig von der Körpergröße maximaler Schutz auf allen Sitzplätzen. Denn durch die großflächige Abdeckung wird das Herauspendeln des Kopfes, ein Herausschleudern von Extremitäten und das Eindringen von Objekten in den Innenraum vermieden. Aufgrund der langen Standzeit des Kopfairbags bleibt die Wirkung auch bei Folgekollisionen wie etwa einem Überschlag weitgehend erhalten.

WOKS – Kopfstützen gegen das Schleudertrauma

Unfallbedingte Überdehnungen im Bereich der Halswirbelsäule wer­den international als „Whiplash­Syndrom“ bezeichnet (Whiplash steht im Englischen für „Schleudertrauma“). Volkswagen begegnet dieser Art von Verletzungen, indem Kopf und Oberkörper bei einem Crash möglichst synchron über die Sitzlehne und Kopfstütze geführt werden. Genannt wird dieses „Whiplash-optimierte-Kopfstützen-System“ kurz WOKS. Die neueste WOKS-Generation kommt jetzt serienmäßig im Golf zum Einsatz.

Zur Verringerung des Verletzungsrisikos wird dabei durch die de­finierte Verzögerungsgeschwindigkeit des Oberkörpers via Sitzlehne, der darauf abgestimmten Verzögerung des Kopfes mittels Kopfstütze sowie die ausbalancierte Führung von Kopf und Oberkörper eine hervorragende Schutzwirkung erreicht. Entscheidend sind die spezielle Kontur von Kopfstütze und Sitzlehne sowie die Härte der hier eingesetzten Schaumstoffe. Die Kontur der Kopfstütze wurde von Volkswagen zum Patent angemeldet. Das Schutzpotential von WOKS hat in entsprechenden Versuchen die biomechanischen Messwerte zahlreicher aktiver Systeme deutlich übertroffen.

Neue Anschnallerkennung für den Fond

Ein weiteres Highlight im Golf ist die neue Anschnallerkennung für den Fond. Sie ist automatisch an Bord, sobald der Volkswagen optional mit Seitenairbags und Gurtstraffern für die äußeren, hinte­ren Sitzplätze geordert wird. Dank dieser Warnanzeige wird der Fahrer beim Start und während der Fahrt darüber informiert, ob die Gäste auf der Rückbank angeschnallt sind.

Die Gurtanschnallaufforderung funktioniert wie folgt: Nach dem Einschalten der Zündung wird dem Fahrer im Display der Multifunk­tionsanzeige dreißig Sekunden angezeigt, ob die Mitfahrer auf den hinteren Sitzen angeschnallt sind. Trifft dies zu, wird ein entsprechendes Symbol (angeschnallte Person) für den jeweiligen Platz eingeblendet. Ein nicht angelegter Sicherheitsgurt wird eben­falls dargestellt (leerer Sitz). Werden die Sicherheitsgurte im Fond bei einer Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h während der Fahrt gelöst, blinkt die Gurtanschnallaufforderung ebenfalls für dreißig Sekunden (Wechsel im Display zwischen leerem Sitz und angeschnallter Person); darüber hinaus ertönt ein akustisches Signal.

Innenraum

Materialgüte im Interieur soll Maßstäbe in Golf-Klasse setzen. Neues Interieur setzt kompromisslos auf Qualität und beste Ergonomie.Instrumente und Climatronic wurden vom Passat CC abgeleitet.

Mit dem Wechsel von der dritten zur vierten Golf-Generation vollzog sich ein gewaltiger Sprung im Hinblick auf die im Innenraum eingesetzten Materialien. Dank ihrer hochwertigen Anmutung setzte der vierte Golf nach Meinung vieler Experten die Klassengrenzen förmlich außer Kraft. Mit der sechsten Golf-Generation ist Volkswagen nun ein ähnlicher Sprung in Sachen Wertigkeit gelungen.

Diese hohe Wertigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch den neu gestalteten Innenraum, der mit seinen edlen Oberflächen und Fea­tures besonders im Cockpitbereich neue Maßstäbe in der Golf-Klasse setzt. Die Haptik und Gestaltung der Materialien, Details wie Chrom-Applikationen in seidenmatt oder die direkt vom Passat CC abgeleiteten Rundinstrumente und Lenkräder lassen den Eindruck entstehen, tatsächlich in einem Fahrzeug des nächst höheren Segmentes zu sitzen. Und dies gilt nicht erst für die zwei gehobenen Golf-Ausstattungsversionen „Comfortline“ und „Highline“, sondern bereits für die Basisvariante „Trendline“.

Weiterentwickelt präsentiert sich auch die Ergonomie des Innen­raumes. Der Golf „passt einfach“. Alle Funktionselemente sind noch leichter bedienbar. Hierzu zählen die ebenfalls erstmals mit dem Passat CC vorgestellte Steuerung der Klimaautomatik (Climatronic) und das nun weiter vorn und damit griffgünstiger in der Fahrertür-Verkleidung angeordnete Bedienmodul für die elektrischen Fenster­heber und die Außenspiegeleinstellung.

Diese intuitive Bedienbarkeit ist seit jeher eine große Stärke des Golf. Um hier weitere Fortschritte zu erzielen, setzt Volkswagen unter anderem das 3D-Computer-Menschmodell RAMSIS ein. Mit Hilfe dieses Simulationsmodells können alle erdenklichen Personen-Konstitutionen überprüft werden. Wenn sich heute ein Autofahrer in einen neuen Golf setzt und bei jedem Handgriff das Gefühl hat, der Wagen sei persönlich auf ihn zugeschnitten, ist das zu einem guten Stück auf moderne Entwicklungstechnologien wie RAMSIS zurück­zuführen.

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die große Wirkung zeigen. Beispiel Ledersitze: Erstmals kommt mit dem Golf eine neue, ro­bustere Oberflächenbeschaffenheit zum Einsatz. Selbst bei sehr hellem Leder ist das Abfärben besonders von Jeans damit passé. Beispiel Kofferraum: Vier praktische Haken sorgen nach jedem Einkauf dafür, dass der Inhalt von Taschen und Tüten sich nicht im Gepäckabteil verteilt. Beispiel Lenkradeinstellung: Neu gelöst wurde die Einstellung der in der Länge und Höhe justierbaren Lenksäule: Der Hebel zur Lenkradeinstellung wurde von der Mitte der Säule nach links verlegt, wo er jetzt intuitiv besser greifbar ist. Beispiel Türverkleidung: In der Fahrerseite wurde ein Staufach für die sinn­volle und in vielen Ländern bereits vorgeschriebene Warnweste inte­griert.

Das Cockpit

Das Armaturenbrett des Golf wurde komplett neu gestaltet. Es zeigt bewusst eine klare, aufgeräumte Geometrie, um eine kompromisslos eindeutige Bedienung und hohe, zeitlose Eleganz zu erreichen. Beim ersten Kontakt mit dem neuen Golf fallen besonders die hochwertige, weiche Materialität des oberen Cockpitbereiches sowie die in das Design der Armaturen einbezogenen Türverkleidungen auf.

Die Instrumente des Golf zeigen eine Grafik, wie sie im Frühjahr 2008 erstmals für den Passat CC vorgestellt wurde. Dominant sind dabei die zwei bereits in der Grundausstattung in mattiertem Chrom eingefassten Rundinstrumente; links ist der Drehzahlmesser, rechts der Tacho angeordnet. Ebenfalls als rundes Instrument wurde unten im Drehzahlmesser die Wassertemperaturanzeige für den Motor integriert. Als Pendant dazu befindet sich im Tacho die Tankanzeige. Die Skalierung der Instrumente ist weiß hinterleuchtet (unabhängig davon, ob die Scheinwerfer ein- oder ausgeschaltet sind); in Rot gehalten sind die Zeiger. Ebenfalls in weiß ausgeführt ist nun die Grafik der stets serienmäßigen Multifunktionsanzeige zwischen Drehzahlmesser und Tacho.

Neu gestaltet wurde ebenfalls der Lichtschalter. Die Griffläche des Schalters ist in den Ausstattungsversionen „Comfortline“ und „High­line“ in Metall ausgeführt. Wie die Hauptinstrumente, sind zudem auch die Luftausströmer der Belüftungsanlage im Bereich der Arma­turen in mattem Chrom eingefasst. Jeweils ein Ausströmer befindet sich außen auf der Fahrer- und Beifahrerseite, zwei in der Mittel­konsole. Darüber hinaus wurde in jede der A-Säulenverkleidungen ein Ausströmer für die Seitenscheiben integriert. Korrespondierend mit den Chromeinfassungen wird der obere und untere Bereich der Armaturen im Fall der Grundversion „Trendline“ durch Applika­tionen in hellem Silber („Titansilber“) getrennt. In der mittleren Ausstattungsversion „Comfortline“ sind die Applikationen schwarz glänzend („Black Pyramide“), in der Topversion „Highline“ in dunk­lem „Chrom matt“ ausgeführt.

Die Mittelkonsole

Alle in der Mittelkonsole angeordneten Elemente sind für Fahrer und Beifahrer gleichermaßen gut zugänglich. Ganz oben – mittig zwi­schen den Luftausströmern – befindet sich optimal plaziert der Warnblinkschalter. In der Ebene darunter folgt das Audio- oder Radio-Navigationssystem. Als dritte Bedienebene schließt sich die Steuerung der Heiz- und Lüftungsanlage respektive der Klimaanlage an. Stets sind auch hier die Bedientasten in mattem Chrom eingefasst oder – im Fall der Drehschalter – ausgeführt.

Direkt vor dem Schalthebel ist eine weitere Tastenleiste unterge­bracht, über die Systeme wie das ESP und der „Park Assist“ an- beziehungsweise ausgeschaltet werden.

Wird der Golf mit Klimaautomatik (Climatronic) geordert, kommt eine neu entwickelte Steuerung zum Einsatz. Jeweils links und rechts befindet sich dabei ein Drehschalter, über den Fahrer und Beifahrer getrennt voneinander die Temperatur in 1-Grad-Schritten anwählen und die Sitzheizung aktivieren können. Selbstverständlich lässt sich die Temperatur auch für beide Seiten gemeinsam regeln. Angezeigt wird die eingestellte Temperatur außen in der Einfassung der Drehregler und – sobald die Radio- und Radio-Navigationssysteme RCD 310, RCD 510, RNS 310 oder RNS 510 an Bord sind – auch im Display des entsprechenden Gerätes. Zwischen den Reglern werden die Hauptbetriebsarten der Climatronic („Auto“, komplett „Off“, „Dual“, „AC“) und die Gebläsestufen eingestellt. Im oben Bereich der Steuerung sind die Tasten für die Belüftungsarten sowie für die heizbare Heckscheibe und Umluftfunktionen angeordnet.

Im weiteren Verlauf der Mittelkonsole folgt, wie gewohnt, auf Höhe des Handbremshebels ein Staufach und die AUX-IN-Schnittstelle (Serie ab RCD 310), über die zum Beispiel MP3-Player ange­schlossen werden können. In das Staufach der ausstattungs­abhängigen Mittelarmlehne kann zudem die optionale MEDIA-IN-Schnittstelle integriert werden. Dieser USB-Anschluss erlaubt die Anbindung verschiedenster Speicherquellen in das Audiosystem. So kann zum Beispiel auch ein iPod mit einem entsprechenden Kabel inklusive seiner speziellen Steuerungsfunktionen als Musikquelle in das System integriert werden.

Die Türverkleidungen

Die Türverkleidungen wurden ebenfalls komplett neu gestaltet. Auch hier hat sich die Qualität der Materialien sowie die Ergonomie verbessert. Beispiel Fahrertür: Weiter oben und vorn angeordnet wurde das Bedienmodul für die elektrischen Fensterheber und die Außenspiegeleinstellung. In der Ausstattungsversion „Highline“ sind die Taster für die Fensterheber im oberen Bereich sowie die Spiegeleinstellung ebenfalls in Metall eingefasst. Quasi als Ver­längerung der verchromten Türöffner verfügen alle Golf-Versionen über Applikationen in der Türverkleidung. Korrespondierend mit den Chromeinfassungen wird der obere und untere Bereich der Arma­turen im Fall der Grundversion „Trendline“ durch Applikationen in hellem Silber („Titansilber“) getrennt. In der mittleren Ausstattungs­version „Comfortline“ sind die Applikationen schwarz glänzend („Black – Pyramide“), in der Topversion „Highline“ in dunklem „Chrom matt“ ausgeführt.

Die Sitze

Volkswagen bietet den neuen Golf je nach Ausstattung mit vier unterschiedlichen Sitzkonfigurationen an. In der Grundversion „Trendline“ kommen bereits hervorragend konturierte Sitze im Stoff-Dessin „Roxy“ zum Einsatz. Sie können in den Farben „Titan­schwarz“ oder „Latte Macchiato“ geordert werden. Noch ergono­mischer als bislang wurde der Komfortsitz des Golf Comfortline gestaltet. Der quer gesteppte Stoff der Sitz- und Rückenflächen setzt sich optisch deutlich von den Außenbereichen ab. Das Stoff-Dessin trägt die Bezeichnung „Scout / Merlin“ und kann ebenfalls in den Farbtönen „Titanschwarz“ und „Latte Macchiato“ bestellt werden.

Besonders edel sind die Sportsitze des Golf Highline. Hier kommt ein Bezug aus Alcantara (Sitzmittelbahn) und Stoff (Dessin „Dropmag“) zum Einsatz. Die Farben der „Highline“-Sitze: „Titan­schwarz“ und „Corn Silk“. Darüber hinaus bietet Volkswagen für den neuen Golf einen Sportsitz an. Er ist in „Titanschwarz“ gehalten; die Sitz- und Rückflächen bestehen aus dem schwarzweiß-karierten Stoff „Me2“. Optional können die Sportsitze zudem im besonders hochwertigen Leder „Vienna“ konfiguriert werden. Hier stehen die Farben „Titanschwarz“, das helle „Corn Silk“ sowie „Naturbraun / Trüffel“ zur Verfügung. Fällt die Wahl auf die letztgenannte Farb-Kombination, ist der Innenhimmel in „Titanschwarz“ ausgeführt.

In jedem Fall zeichnet die sechste Generation des fünfsitzigen Bestsellers dabei ein ausgesprochen gutes Platzangebot aus. Die Dimensionen entsprechen weitgehend dem geräumigen Vorgänger. Vorn beträgt die maximale Innenhöhe 1.033 Millimeter (Sitz in tiefster Einstellung). Um den unterschiedlichsten Staturen der Golf-Fahrerinnen und -Fahrer gerecht zu werden, lässt sich ihr Sitz um 310 Millimeter im Längsbereich verstellen und um 61,5 Millimeter nach oben fahren.

Im Fond stehen als maximale Innenhöhe 979 Millimeter zur Verfügung, die Kniefreiheit beträgt in der sogenannten Auslegungs­position des Fahrersitzes 45 Millimeter. Zu den guten Komfort- und Ergonomieeigenschaften trägt zudem die angenehme Sitzhöhe von 279 Millimetern vorn und 321 Millimetern hinten bei. Breit ist der Volkswagen im Bereich der vordern Armauflagen 1.447 Millimeter, hinten sind es bis zu 1.452 Millimeter. Diese Dimensionen unter­streichen, dass der Golf trotz seiner nach wie vor kompakten Außenabmessungen innen fünf Personen selbst auf langen Strecken ausreichend Platz bietet.

Der Kofferraum

Das optimale Kofferraum-Package der fünften Golf-Generation wurde 1:1 auf den Nachfolger übertragen. Der Kofferraum ist bei voller Ausnutzung der fünf Sitzplätze 828 Millimeter lang und nimmt ein Volumen von 350 Litern auf. Wird die serienmäßig 1/3 zu 2/3 teilbare Rücksitzlehne umgeklappt, erhöht sich das Stauvolumen auf 1.305 Liter und die nutzbare Länge auf 1.581 Millimeter. Die kleinste Breite zwischen den Radkästen beträgt 1.006 Millimeter.

Motoren und Getriebe

Bis zu 28 Prozent weniger Verbrauch mit TSI plus DSG. Leistungsspektrum von 80 bis 160 PS; alle Motoren erfüllen Euro-5-Norm. Die TDI des neuen Golf wurden auf Common-Rail-Technik umgestellt.

Zur europäischen Markteinführung wird Volkswagen den neuen Golf mit vier Benzinern und zwei Diesel­motoren anbieten. Das Leistungsspektrum reicht von 59 kW / 80 PS bis 118 kW / 160 PS. Vier der sechs Motoren sind via Kompressor und / oder Turbo aufgeladen. Erstmals im Golf kommen dabei Common-Rail-Turbodiesel (TDI) der neuesten Generation zum Einsatz. Sie lösen die bislang angebotenen Pumpe-Düse-Direkt­einspritzer ab und leisten einen erheblichen Beitrag zu den wegwei­senden akustischen Eigenschaften des Golf.

Darüber hinaus gilt, dass die Benzin- und Diesel-Motoren aller Leistungsstufen weniger Kraftstoff als die entsprechenden Antriebe des Vorgängers verbrauchen. Die Kraftstoffeinsparungen und damit auch die Emissionssenkungen sind zum Teil erheblich. Besonders stark setzt sich hier die Allianz aus den aktuellen TSI-Benzinern und Doppelkupplungsgetrieben (DSG) in Szene. Ein Beispiel: In der Version mit 160 PS starkem TSI plus DSG verbraucht der neue Golf 28 Prozent weniger als der vergleichbare Benziner mit konven­tioneller Automatik. Nicht zuletzt deshalb lösen die 6- und 7-Gang-DSG im Golf die Automatik mit Wandlerüberbrückung komplett ab.

BENZINER – SPARSAMER ALS JE ZUVOR

Das Spektrum der Benziner bilden in der Startphase vier Varianten mit 59 kW / 80 PS, 75 kW / 102 PS, 90 kW / 122 PS sowie 118 kW / 160 PS. Ab 90 kW / 122 PS kommen TSI-Motoren mit Kompressor- und / oder Turbo-Aufladung zum Einsatz. Fakt ist: Auch die Ben­ziner sind wegweisend sparsam. Die optimierte 80-PS-Einstiegs­motorisierung verbraucht lediglich 6,4 Liter Super auf hundert Kilo­metern (149 g/km CO2) – das sind 0,5 Liter weniger als der Vor­gänger. Als Paradebeispiele in Sachen Effizienz setzen sich zudem einmal mehr die TSI-Motoren in Szene: Mit 122 PS verbraucht der neue Golf 1.4 TSI lediglich 6,2 Liter Super (144 g/km CO2); hier ergibt sich ein Verbrauchsvorteil von 0,1 Litern. Selbst die neue 160-PS-Spitzenversion des 1.4 TSI erreicht mit 6,3 Litern einen Topwert. Im Vergleich zum abgelösten 150-PS-FSI, konnte der Verbrauch des 160-PS-TSI sogar um 1,7 Liter gesenkt werden.

1.4 mit 59 kW / 80 PS

Den motorseitigen Einstieg in die Welt des Golf markiert erneut ein millionenfach bewährter 1,4-Liter-Motor (1.390 cm3) mit Saugrohr­einspritzung (SRE) und 59 kW / 80 PS Leistung bei 5.000 U/min. Sein maximales Drehmoment von 132 Newtonmetern erreicht der Benziner bei 3.800 U/min.

Im neuen Golf kommt dabei eine technisch weitreichend modifizierte Version des wirtschaftlichen Bestsellermotors zum Einsatz, der mit einem Durchschnittsverbrauch von lediglich 6,4 Litern (149 g/km CO2) auf hundert Kilometern beachtliche 0,5 Liter weniger Kraftstoff als die entsprechende Version der fünften Golf-Generation benötigt.

Als Zweitürer ist der Golf mit diesem Motor in der Grundausstattung 1.142 Kilogramm (DIN leer) leicht und erreicht eine Höchstge­schwindigkeit von 172 km/h. In 13,9 Sekunden beschleunigt der über ein Fünfgang-Getriebe geschaltete Vierzylinder auf 100 km/h. Der erste Inspektionsservice – und das gilt generell für alle neuen Golf-Versionen – wird erst nach drei Jahren respektive 60.000 Kilometern fällig.

Die reibungsarme und damit verbrauchsgünstige Grundarchitektur des Motors konnte für die Integration im neuen Golf übernommen werden. Technisch kennzeichnet den Aluminium-Motor ein Vier­ventilkopf sowie eine Ventilbetätigung über Rollenschlepphebel. Der konsequente Einsatz von Kunststoffen und Leichtmetall führt zu einem Motorgewicht von lediglich 94 Kilogramm (nach DIN70020-GZ). Für das Erreichen der Euro-5-Abgasnorm wurde die Motor­elektronik grundlegend überarbeitet und das Kraftstoffsystem weiter­entwickelt. Darüber hinaus tragen eine neue Edelmetall-Beschich­tung der Katalysatoranlage, eine modifizierte Getriebe-Gesamt­übersetzung sowie die grundsätzlich besseren Roll- und Luftwider­standswerte der sechsten Golf-Generation ihren Teil dazu bei, die strengen Grenzwerte der erst ab September 2009 geltenden Abgas­norm zu erfüllen.

1.6 mit 75 kW / 102 PS

Wie der 1,4-Liter-Benziner, erreicht auch der modifizierte 1,6-Liter-Motor (1.595 cm3) mit Saugrohreinspritzung und 75 kW / 102 PS (5.600 U/min) die strenge Euro-5-Abgasnorm. Der Vierzylinder ent­wickelt bei 3.800 U/min ein maximales Drehmoment von 148 Newtonmetern. In Verbindung mit diesem Motor absolviert der neue Golf in 11,3 Sekunden den Sprint auf 100 km/h; die Höchstge­schwindigkeit beträgt 188 km/h. 7,1 Liter Kraftstoff verbraucht der Benziner durchschnittlich auf 100 Kilometern (166 g/km CO2) – das entspricht einer Verbrauchsreduzierung von 0,3 Litern gegenüber der Vorgängerversion. Geschaltet wird der 1,6er serienmäßig ebenfalls über ein Fünfgang-Getriebe.

Im Hinblick auf die weiter verbesserten Verbrauchs- und Emissions­werte verfügt der 102-PS-Golf über eine geänderte Katalysatorbe­schichtung sowie ein neu programmiertes Motorsteuergerät, das damit parallel für die Onboard-Diagnose ausgelegt wurde. Darüber hinaus kann wird der 102-PS-Motor erstmals in Verbindung mit dem neuen 7-Gang-DSG bestellt werden. Die Verbrauchsersparnis im Vergleich zum Vorgänger mit klassischer Wandlerautomatik beträgt in diesem Fall 18 Prozent.

Speziell für den schwedischen Markt wurde der 1,6-Liter-Motor zudem in einer „Flex Fuel“-Version entwickelt. Dieser Golf kann da­durch wahlweise mit Ethanolkraftstoffen oder Superbenzin betrieben werden; technisch zeichnet ihn unter anderem eine elektrische Motorvorwärmung aus.

1.4 TSI mit 90 kW / 122 PS

Der erst 2007 im Golf eingeführte 1.4 TSI mit 90 kW / 122 PS kommt selbstverständlich auch in der neuen Generation des Best­sellers zum Einsatz. Der per Turbo aufgeladene TSI gehört zu den modernsten Ottomotoren der Welt. Kaum ein anderer Benziner ist bei einer ähnlich souveränen Leistungsentfaltung derart sparsam. In Verbindung mit dem neuen Golf benötigt der Vierzylinder-Direkt­einspritzer lediglich 6,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern (144 g/km CO2) – das sind 0,1 Liter weniger als beim Vorgänger. Serien­mäßig ist in diesem Fall ein Sechsgang-Getriebe an Bord. Noch sparsamer ist der 122 PS starke Golf 1.4 TSI, wenn er über das optionale 7-Gang-DSG geschaltet wird; in diesem Fall ergibt sich ein Durchschnittsverbrauch von 6,0 Litern (138 g/km CO2).

Dem gegenüber stehen exzellente Fahrleistungen. Sowohl via manu­ellem Getriebe als auch DSG geschaltet, ist der Golf 1.4 TSI in dieser Leistungsstufe nach nur 9,5 Sekunden 100 km/h schnell. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in beiden Fällen 200 km/h. Wie alle Motoren des neuen Golf, erfüllt auch dieser TSI die Euro-5-Norm. Im Hinblick auf diese neue Norm wurde die Abgasanlage des 122-PS-TSI zudem mit einer modifizierten Zusammensetzung der Katalysator-Edelmetallbeschichtung ausgestattet.

Der vielfach preisgekrönte Motor entwickelt seine Spitzenleistung von 122 PS bei 5.000 U/min. Im weiten Drehzahlbereich von nie­drigen 1.500 bis 4.000 U/min steht das maximale Drehmoment von 200 Newtonmetern zur Verfügung. Schon bei 1.250 U/min – also knapp über der Leerlaufdrehzahl – liegen bereits 80 Prozent des maximalen Drehmoments an.

Die Technik des 122-PS-TSI im Detail

Technisch gehören die Benzindirekteinspritzung, die Aufladung und die Hubraumreduzierung zu den effizientesten Maßnahmen, um den Verbrauch signifikant zu senken und die fahrdynamischen Eigen­schaften ebenso deutlich zu verbessern. Volkswagen geht deshalb genau diesen Weg mit seinen TSI-Motoren: Über eine Reduzierung des Hubraums und damit geringeren Reibungs- und Ladungswechsel­verlusten wird ein niedriger spezifischer Verbrauch und ein besserer Wirkungsgrad erreicht. Die Aufladung erfolgt je nach Leistungs­klasse entweder durch die Kombination von Turbolader und Kom­pressor oder, wie beim „kleinen“ TSI, ausschließlich mit Hilfe eines speziell entwickelten Turboladers.

Der im breiten Band von 5.000 bis 6.400 U/min 122 PS starke TSI bietet dabei mit einem sehr hohen spezifischen Drehmoment von 144 Newtonmeter pro Liter ein ausgesprochen agiles Ansprechverhalten; ein Turboloch gibt es auch hier nicht. Der 1,4-Liter-TSI ist, wie der größere 160-PS-TSI, ein Vierventil-Vierzylinder der Motoren-Generation EA111 mit 1.390 cm3 Hubraum, elektronischer Benzin­direkteinspritzung, einer Kennfeldzündung mit zylinderselektiver Klopfregelung, Turbolader und Ladeluftkühlung.

Kompakt und damit gewichtsoptimiert ausgeführt werden konnte der Turbolader. Analog zum Gesamtkonzept standen auch hier höchste Dynamik und geringster Kraftstoffverbrauch im Vordergrund. Dem sehr schnell ansprechenden Lader und den schmal ausgelegten Einlass- und Auslassnocken samt einer Einlassnockenwellenver­stellung ist es zu verdanken, dass bereits bei 1.250 U/min erwähnte 80 Prozent des maximalen Drehmoments von 200 Newtonmetern zur Verfügung stehen. Eine weitere Besonderheit des 122-PS-TSI ist sein wasserdurchströmter Ladeluftkühler, der direkt im Saugrohr positioniert wurde. Er ist Bestandteil eines von der Motorkühlung unabhängigen Niedertemperaturkreises. Vorteil: Das Ladeluftsystem weist ein geringeres Volumen auf, als es bei herkömmlichen Kon­zepten mit Front-Ladeluftkühler der Fall ist. Die Zeit, um im Saugrohr einen Ladedruck von 1.800 Millibar zu erreichen, wird so deutlich verkürzt. Ergebnis: ein Dynamikplus infolge minimaler Verzögerungszeiten bis zum Erreichen der maximalen Brennraum­füllung. Dieses Dynamikplus steht – und das ist entscheidend – trotz aller Sparsamkeit des neuen Golf TSI zur Verfügung.

1.4 TSI mit 118 kW / 160 PS

Als stärksten Benziner setzt Volkswagen im neuen Golf einen via Turbo und Kompressor aufgeladenen Vierzylinder mit einer Leistung von 118 kW / 160 PS (bei 5.800 U/min) ein. Interessant ist hier ein Blick auf die spezifische Leistung: Der 1,4-Liter-Motor kommt auf 84,3 kW respektive 114,3 PS pro Liter Hubraum. Bereits bei 1.500 U/min steht das maximale Drehmoment von 240 Newtonmetern zur Verfügung. Wie der 122-PS-TSI, ist auch dieser Motor ausge­sprochen sparsam: Der 160-PS-TSI erreicht mit 6,3 Litern einen Spitzenwert; im Vergleich zum abgelösten 150-PS-FSI konnte der Verbrauch hier um 1,7 Liter gesenkt werden! Wird der 160-PS-TSI mit dem 7-Gang-DSG kombiniert, geht der Verbrauch sogar auf 6,0 Liter (139 g/km CO2) zurück. Gegenüber dem 150-PS-FSI mit 6-Gang-Automatik ergibt sich so eine Einsparung von 2,3 Litern re­spektive 28 Prozent. Zur deutschen Markteinführung wird der 160 PS starke Golf ausschließlich in Verbindung mit DSG angeboten.

Souverän sind auch die Fahrleistungen des Golf 1.4 TSI DSG: Nach nur 8,0 Sekunden ist der vollautomatisch schaltende Volkswagen 100 km/h schnell; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h.

Die Technik des 160-PS-TSI im Detail

Für die Integration im Golf wurde dieser TSI-Motor umfangreich weiterentwickelt. Durch einen neu ausgelegten Einlasskanal konnte auf die Klappenschaltung zur Beeinflussung der Ladungsbewegung verzichtet werden. Spürbare Folge: ein im unteren und mittleren Drehzahlbereich optimierter Drehmomentverlauf. Darüber hinaus setzt Volkswagen eine neue Generation von Hochdruckeinspritz­ventilen ein, die dank einer breiteren Kraftstoffzerstäubung zu einer verbesserten Gemischhomogenisierung und letztendlich zu optimierten Emissionswerten führen. Außerdem kennzeichnet den neuen TSI gegenüber der im Vorgänger eingesetzten 170-PS-Version ein modifizierter Ölkreislaufs mit einer sparsameren Ölpumpe, eine Reduzierung der Lagerreibung an Nockenwellen und Kurbeltrieb sowie optimierte Kolben und Zylinderlaufbahnen.

Aus technischer Sicht besonders interessant ist ein Blick auf die sich ergänzende Arbeitsweise von Kompressor und Turbolader. Der mittels Riemen mechanisch angetriebene Kompressor steigert das TSI-Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Es handelt sich hier um eine Ladereinheit, die auf dem Roots-Prinzip basiert. Eine Be­sonderheit des verwendeten Kompressors ist eine interne Über­setzungsstufe, die bereits bei niedrigen Motordrehzahlen eine hohe Kompressorförderleistung ermöglicht.

Bei erhöhter Drehzahl setzt zusätzlich der Abgasturbolader (mit Wastegate-Regelung) ein. Dabei sind Kompressor und Abgasturbo­lader in Reihe geschaltet. Der Kompressor wird über eine Magnet­kupplung betätigt, die in ein Modul innerhalb der Wasserpumpe integriert ist. Eine Regelklappe sorgt dafür, dass die für den Betriebspunkt notwendige Frischluft zum Abgasturbolader oder zum Kompressor gelangt. Im reinen Abgasturboladerbetrieb ist die Regel­klappe geöffnet. Die Luft nimmt dann den von herkömmlichen Turbo-Motoren bekannten Weg über den Frontladeluftkühler und die Drosselklappe in das Saugrohr. Ab einer Motordrehzahl von 3.500 U/min übergibt der Kompressor die Arbeit komplett an den Turbolader.

DIESEL – COMMON-RAIL DER DRITTEN GENERATION

Mit dem neuen Golf stellt Volkswagen das TDI-Spektrum seines Bestsellers komplett auf Vierventil-Common-Rail-Motoren um. Ge­plant ist dabei ein Leistungsspektrum von 66 kW / 90 PS bis 125 kW / 170 PS. Direkt zur Markteinführung bietet Volkswagen den Golf mit zwei 2,0 Liter großen Common-Rail-TDI an; sie leisten 81 kW / 110 PS und 103 kW / 140 PS. Die 110-PS-Version wird serienmäßig über Fünfgang-Getriebe, die 140-PS-Variante via Sechsgang-Getriebe geschaltet. Immer an Bord: ein Dieselpartikelfilter (DPF). Neben ihrer Sparsamkeit und Agilität zeichnen sich die neuen TDI-Motoren durch auffallend gute Geräuscheigenschaften aus. Zwei Ausgleichswellen (ab 103 kW) machen zudem unerwünschten Vibrationen den Garaus. Darüber hinaus sorgt eine neu konzipierte Aggregatelagerung dafür, dass die Motoren noch besser von der Karosserie isoliert sind. Volkswagen wird beide TDI optional einem 6-Gang-DSG anbieten.

2.0 TDI mit 81 kW / 110 PS

Der 110 PS starke TDI debütiert im Golf. An der Tankstelle setzt sich der neue TDI mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 4,5 Litern Kraftstoff in Szene (119 g/km CO2) – das entspricht einer Reduktion um 0,6 Liter und dem Verbrauchsniveau des bisherigen Golf BlueMotion mit 77 kW / 105 PS. Dabei ist der Golf TDI mit seinen 110 PS ausgesprochen temperamentvoll: In nur 10,7 Sekunden beschleunigt Volkswagen auf 100 km/h. Die Höchstge­schwindigkeit beträgt 194 km/h. Darüber hinaus überzeugt der 110-PS-TDI bereits ab 1.500 U/min mit einem maximalen Drehmoment von 250 Newtonmetern. Die Leistung von 81 kW steht bei 4.200 U/min zur Verfügung.

2.0 TDI 103 kW / 140 PS

Ausgesprochen sparsam ist auch die 140-PS-Version des neuen TDI. Von diesem Motor angetrieben, benötigt der Golf 2.0 TDI lediglich 4,9 Liter Diesel auf hundert Kilometern (129 g/km CO2), und damit 0,6 Liter weniger als sein entsprechend starker Vorgänger. Dem gegenüber steht eine Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h und ein Beschleunigungswert von 9,3 Sekunden für den klassischen Sprint auf 100 km/h. Darüber hinaus glänzt der TDI bei praktisch jeder Drehzahl mit einem rigorosen Durchzugsvermögen, da er schon ab 1.750 U/min ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern bereitstellt.

Die Technik der 110- und 140-PS-TDI im Detail

Die Gemischbildung der beiden 1.968 cm3 großen Turbodiesel-Di­rekteinspritzer übernimmt ein Common-Rail-System der neuesten Generation. Bis zu 1.800 bar Einspritzdruck und spezielle Achtloch-Einspritzdüsen sorgen für eine besonders feine Zerstäubung des Dieselkraftstoffs. Die Ansteuerung der Achtloch-Einspritzdüsen übernehmen Piezo-Inline-Injektoren der neuesten Generation. Dabei lösen elektrisch ansteuerbare Piezo-Kristalle mit Unterstützung eines hydraulischen Elements in Sekundenbruchteilen die Einspritzung aus. Im Vergleich zu herkömmlichen Magnetventilen ermöglicht die Piezo-Technik flexiblere Einspritzvorgänge mit kleineren und exakter dosierbaren Kraftstoffmengen. Vorteil: ein sehr leiser und angenehm weicher Motorlauf, ein ausgesprochen spontanes An­sprechverhalten sowie niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte.

Ebenfalls positiv auf die Akustik wirkt sich der völlig wartungsfreie Zahnriemenantrieb der Nockenwelle aus. Dank Umstellung auf die Common-Rail-Technologie und zahlreichen weiteren akustischen Maßnahmen wie einer Dämpfungsfolie in der Frontscheibe (siehe auch Kapitel „Karosserie“) gehören alle Golf TDI-Versionen zu den leisesten Dieselmodellen ihrer Klasse.

GETRIEBE – DSG ERSETZT DIE WANDLERAUTOMATIK

Mit Ausnahme der Einstiegsversionen werden alle Benziner und Diesel mit den Volkswagen Doppelkupplungsgetrieben (DSG) kom­binierbar sein. Je nach Motordrehmoment erhält der Golf ein 6-Gang- oder 7-Gang-DSG. Das extrem effiziente und agile DSG löst damit die klassische Wandlerautomatik im Golf komplett ab.

Beide DSG-Versionen kennzeichnet höchste Wirtschaftlichkeit und eine Schaltdynamik, die in dieser Form zuvor nie erreicht wurde. Neben der Zahl der Vorwärtsgänge differenzieren sich die DSG technisch unter anderem über die Art der Kupplungen. Während im 7-Gang-DSG zwei trockene Kupplungen zum Einsatz kommen, läuft die Doppelkupplung des 6-Gang-DSG nass in einem Ölbad. Für beide Getriebe gilt: Selbst routinierteste Fahrer erreichen nicht annähernd eine Schaltgeschwindigkeit wie die DSG-Versionen. Fakt ist zudem: Mehr als jede andere Automatik besitzen die Doppel­kupplungsgetriebe das Potential, den Verbrauch und damit die Emissionen zu senken. Gegenüber einem manuellen Getriebe sind es je nach Motor bis zu zwölf Prozent, im Vergleich zu einer Automatik mit Wandlerüberbrückungskupplung gar zwanzig Prozent.

Beide DSG-Varianten sind derweil einsatzspezifische Spezialisten. Während das 6-Gang-DSG dank seiner Drehmomentauslegung insbe­sondere in Verbindung mit drehmomentstarken Motoren brilliert (bis 350 Newtonmeter), empfiehlt sich das 7-Gang-DSG speziell für die Kombination mit kleineren Motoren (bis 250 Newtonmeter).

Fahrdynamik-Highlights

Erster Golf mit adaptivem Fahrwerk und Abstandsregelung. DCC: Fahrwerksregelung perfektioniert Handling und Komfort. ACC: Golf bremst und beschleunigt zwischen 30 und 210 km/h automatisch.

Der Golf ist seit mehr als drei Jahr­zehnten ein Spiegelbild des technischen Fortschritts. Zahlreiche Technologien und dabei vor allem Sicherheitssysteme wie das ABS, der Airbag und das ESP standen mit der serienmäßigen Einführung im Golf erstmals Millionen von Autofahrern zur Verfügung. Der Hightech-Transfer in die Großserie findet mit der sechsten Golf-Generation nahtlos seine Fortsetzung. Besonders deutlich wird das durch die Vielzahl der nun in dieser Klasse zur Verfügung stehenden Fahrerassistenzsysteme.

Volkswagen wird den neuen Golf erstmals mit der „Adaptiven Fahr­werksregelung DCC“, der „Automatischen Distanzregelung ACC“, dem Parklenkassistent „Park Assist“ und der Rückfahrkamera „Rear Assist“ anbieten. Ebenfalls neu an Bord des Golf ist eine feiner ansprechende ESP-Generation inklusive Gegenlenkunterstützung und Gespannstabilisierung.

Weiter optimiert wurde zudem das dynamische Sicherheitsfahrwerk des Golf. Vorne kommt die bekannte Federbeinachse mit Schrauben­federn und Teleskopstoßdämpfer zum Einsatz. Hinten sorgt auch der neue Golf mit seiner innovativ konzipierten Mehrlenkerhinterachse dafür, dass das ESP nur sehr selten aktiv werden muss.

DCC – DIE ADAPTIVE FAHRWERKSREGELUNG

Erstmals vorgestellt wurde die „Adaptive Fahrwerksregelung DCC“ im Frühjahr 2008 für den Passat CC. Bereits im Sommer übertrug Volkswagen das System auf den Scirocco. Jetzt folgt eine DCC-Adaption für den Golf. Die Adaptive Fahrwerksregelung DCC rea­giert permanent auf die Fahrbahn sowie die Fahrsituation und modifiziert entsprechend die Dämpferkennung, um so signifikante Fortschritte im Komfortbereich zu ermöglichen. Dank des hohen Dämpfkraftpotentials konnte der Komfort durch eine spezifische Ab­stimmung der Federn und Stabilisatoren zudem ebenfalls optimiert werden. Für die ideale Auslegung des Systems im Golf wird das Fahrwerk in Verbindung mit DCC um zehn Millimeter abgesenkt. Alternativ verwandelt sich DCC auf Knopfdruck zum Sportfahrwerk und unterstützt die dynamischen Seiten des neuen Volkswagen.

Die DCC-Systemfunktionen

DCC stellt die Dämpfung permanent und radindividuell (bis zu tausendmal pro Sekunde) anhand der Signale der Aufbau- und Radwegsensoren auf die jeweilige Fahrbahn ein. Bei Be­schleunigungs-, Brems- oder Lenkvorgängen wird die Dämpfung jedoch in Sekundenbruchteilen verhärtet, um die fahrdynamischen Erfordernisse optimal zu erfüllen und dabei Nick- und Wankbe­wegungen zu reduzieren. Hierzu wertet die Dämpferreglung die Signale der elektromechanischen Servolenkung, des Motors, des Getriebes, des Bremssystems sowie der Fahrerassistenzsysteme aus und stellt die daraus ermittelten Dämpfkräfte ein.

Durch diese automatische Verstellung ermöglicht DCC ein besseres dynamisches Wankverhalten (etwa bei schnellen Spurwechseln) und in fahrdynamisch weniger anspruchsvollen Situationen eine deutliche Steigerung des Komforts. Die Adaptive Fahrwerksregelung DCC löst so den Zielkonflikt zwischen Fahrdynamik und Fahrkomfort.

Damit der Fahrer das Systemverhalten zusätzlich seinen Wünschen anpassen kann, bietet DCC neben dem „Normal“-Programm mit einer mittleren Grundeinstellung der Dämpfung (in dem alle Regelfunk­tionen voll aktiv sind) zusätzlich die Modi „Sport“ und „Comfort“. Aktiviert werden diese Modi über eine zusätzliche Taste in der Mittelkonsole. Sind die Programme „Sport“ oder „Comfort“ aktiv, wird das im Tast-Schalter selbst sowie, je nach Ausstattung, im Kombiinstrument angezeigt. Der zuletzt gewählte Modus wird gespeichert und beim erneuten Starten des Golf automatisch wieder aktiviert.

Modus „Sport“

Die Grundeinstellung der Dämpfung ist im Modus „Sport“ deutlich härter. In diesem Modus wird auch die Lenkunterstützung dem Wunsch des sport­lichen Fahrers angepasst.

Modus „Comfort“

Dieser Modus ist auf maximalen Fahrkomfort abgestimmt und eignet sich besonders für schlechte Wegstrecken, aber auch für den Stadt­verkehr oder lange Autobahnfahrten.

Die DCC-Systemkomponenten

Beschleunigungs- und Radwegsensoren messen permanent den Bewegungszustand von Aufbau und Rädern. Die Signale dieser Sensoren werden mit weiteren CAN-Daten von Lenkung, Motor, Getriebe und Bremssystem anhand eines neu entwickelten Regel­algorithmus in einem leistungsstarken Steuergerät verarbeitet, das im Millisekundentakt seine Befehle an die vier kennfeldregelbaren Dämpfer sendet. Sie erlauben innerhalb von Sekundenbruchteilen eine weite Variation der Dämpfkräfte – sowohl in Richtung „hart“ als auch in Richtung „weich“ – und ermöglichen so ein optimales Systemverhalten.

ACC – DIE AUTOMATISCHE DISTANZREGELUNG

Ein weiteres Assistenzsystem, das aus höheren Fahrzeugsegmenten abgeleitet wurde, ist die erstmals in der Golf-Klasse verfügbare „Automatische Distanzregelung ACC“. Die Bezeichnung ACC steht für „Adaptive Cruise Control“. Bei aktiviertem „ACC“ bremst und beschleunigt der Golf automatisch; der Fahrer kann dabei eine Wunschgeschwindigkeit im Bereich zwischen 30 bis 210 km/h wählen.

Die ACC-Funktionsweise

Die Funktionsweise des laserbasierten ACC lässt sich am einfachsten als Erweiterung der Geschwindigkeitsregelanlage verstehen. Der Clou dabei ist die Tatsache, dass über die „Automatische Distanzregelung ACC“ nicht nur die vom Fahrer zuvor gewählte Geschwindigkeit, sondern auch der vorab eingestellte Abstand zum vorausfahrenden Verkehr gehalten wird. Der Fahrer hat im Vorfeld die Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen Fahrprogrammen zu wählen. Im „Normal-Modus“ steht eine Mischung aus optimalem Komfort- und Folgeverhalten zur Verfügung. Im „Sport-Modus“ dagegen reagiert das System dynamisch. „Im Komfort-Modus“ macht das ACC den Golf zum klassischen Cruiser.

Die Abstandsregelung wird durch einen Lasersensor über dem Innenspiegel realisiert, der mit fünf Laserstrahlen permanent den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sowie dessen Geschwin­digkeit scannt. Selbst in Kurven funktioniert das System. Anhand der gemessenen Werte wird die Geschwindigkeit des Golf via Motor- und Bremseingriffen so geregelt, dass ein idealer Abstand einge­halten wird.

Die ACC-Steuerung erfolgt über einen Hebel an der Lenksäule. Hier wählt der Fahrer die Wunschgeschwindigkeit und den Folgeabstand aus fünf möglichen Stufen. Sobald der Fahrer selbst Gas gibt, wird das System überstimmt und die Regelung unterbrochen. Bremst der Fahrer, schaltet sich das ACC sofort ab. Über die Multifunktions­anzeige (MFA) wird zuvor eingestellt, welches ACC-Programm („Normal“, „Sport“ und „Komfort“) und welcher von den fünf wählbaren Folgeabständen beim Systemstart aktiviert werden soll. Darüber hinaus lässt sich die „Automatische Distanzregelung ACC“ über den Lenkstockhebel ein- oder ausschalten.

In der Multifunktionsanzeige wird der Fahrer über den System­zustand des ACC informiert. Ist das System aktiv, werden der Soll- und Istabstand vergleichend dargestellt und die eingestellte Geschwindigkeit angezeigt. Sobald das ACC-System seine Grenzen erreicht, wird der Fahrer durch optische und akustische Warnsignale zur Übernahme aufgefordert.

PARK ASSIST – DAS LENKEN ÜBERNIMMT DER GOLF

Als Highend-Technologie gilt auch die erstmals für den Golf angebotene Einparkhilfe „Park Assist“. Das System ermöglicht das nahezu automatische Rückwärtseinparken parallel zur Fahrbahn. Der Fahrer betätigt lediglich Gaspedal, Bremse und Kupplung, der Golf lenkt derweil sensorgesteuert in die zuvor vermessene Lücke. Sobald manuell in das Lenkgeschehen eingegriffen wird, deaktiviert sich der „Park Assist“. Wird der neue Golf mit „Park Assist“ bestellt, sind automatisch auch der akustische Abstandswarner „ParkPilot“ (vorne und hinten) sowie der „Berganfahrassistent“ an Bord.

Aktiviert wird das intuitiv bedienbare System auf Knopfdruck. Die entsprechende Funktionstaste befindet sich direkt vor dem Schalt­knauf des Golf.

Bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h und einem Abstand von 0,5 bis 1,5 Metern zu anderen parkenden Autos erfasst eine Ultraschall­sensorik während der Vorbeifahrt auf Wunsch links oder rechts (je nach gesetzter Blinkrichtung) alle parallel zur Fahrbahn ausge­richteten Parklücken; ein Steuergerät berechnet den idealen Einpark­weg. Die Startposition dazu teilt der „Park Assist" via Display in der Multifunktionsanzeige mit. Daraufhin legt der Fahrer den Rück­wärtsgang ein.

Im Display erscheint jetzt die Anzeige „Lenkeingriff aktiv! Umfeld beachten!“ Der Fahrer muss während des gesamten Parkvorgangs nur noch Gas geben, kuppeln und bremsen, das Lenken übernimmt der Golf. Sobald der „ParkPilot“ hinten zum ersten Mal auf ein Dauersignal schaltet, ist der optimale Abstand zum nächsten Fahrzeug erreicht (ca. 20 Zentimeter). Bei einer zu hohen Geschwin­digkeit oder / und jeglichem Lenkeingriff des Fahrers wird der „Park Assist“ augenblicklich deaktiviert. Der gesamte Einparkvorgang dauert nach dem Einlegen des Rückwärtsganges im Regelfall lediglich 15 Sekunden.

RÜCKFAHRKAMERA - IM VW-ZEICHEN INTEGRIERT

Die neue Golf-Generation wird erstmals mit einer Rückfahrkamera zu haben sein: „Rear Assist“. Analog zu Modellen wie dem Passat CC, befindet sich die Kamera im VW-Emblem der Heckklappe. Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, schwenkt das VW-Zeichen und mit ihr die Kamera hoch, um aus dieser Position heraus den Raum hinter dem Golf zu erfassen.

Geordert werden kann das System in Verbindung den neuen Touch­screen-Radio- und Radio-Navigationssystemen RCD 510 und RNS 510. Die Bilder der Kamera werden als Realbild direkt auf den Touchscreen übertragen. Hier wird zudem der eingeschlagene Weg anhand von Orientierungslinien angezeigt. Mit der Rückfahrkamera sind selbst kleinste Hindernisse nach hinten gut zu erkennen und engste Parklücken millimetergenau zu meistern. Darüber hinaus vereinfacht der „Rear Assist“ das Ankoppeln von Anhängern.

Die Kamera selbst hat eine Weitwinkeloptik. Sie erfasst horizontal einen Bereich von 130 Grad, vertikal ein Spektrum von 100 Grad. Zudem spiegelt ein Prozessor in der Kamera das Bild, damit im Touchscreen des Golf „links“ auch als „links“ dargestellt wird.

PARKPILOT ZEIGT DEN GOLF AUS DER VOGELPERSPEKTIVE

Wurde der Golf mit „ParkPilot“ oder „Park Assist“ plus einem der Radio- respektive Radio-Navigationssysteme RCD 310, RNS 310, RCD 510 oder RNS 510 geordert, kann auf eine im Golf neue optische Anzeige zugegriffen werden. Die Darstellung zeigt das Fahrzeug im Display von oben und stellt mögliche Hindernisse im Front­ und Heckbereich symbolisch genau dort da, wo sie sich befinden.

Ausstattung

Trendline, Comfortline und Highline deutlich aufgewertet. Trendline: Grundversion des Golf in Deutschland stets mit Klimaanlage. Neuordnung: Highline inklusive Alcantara-Sitzen ist neue Topausstattung.

Der neue Golf ist hochwertiger als alle Generationen des Bestellers zuvor. Dies gilt ohne Abstriche auch für die Serienausstattung. Bekannt sind dabei die Bezeichnungen der Ausstattungslinien: „Trendline“ als Grundversion, „Comfortline“ als mittlere Variante und – wie auch bei anderen Volkswagen und nun auch wieder beim Golf – „Highline“ als exklusive Topversion.

GOLF TRENDLINE - MEHR ALS NUR DIE BASIS

Bereits die Grundversion zeichnet eine deutlich erweiterte Serien­ausstattung aus. Das neue Modell unterscheidet sich in Deutschland durch zusätzlich serienmäßige Features wie die Multifunktionsan­zeige (Bordcomputer), sichtbare Endrohre (ab 81 kW), die Dekorein­lagen „Titan“, den Knieairbag auf der Fahrerseite, das Tagfahrlicht, ein Doppelton-Signalhorn, das um den Komfortbremsassistent erweiterte elektronische Stabilisierungsprogramm ESP, in Wagen­farbe lackierte Türgriffe und Außenspiegelgehäuse sowie die halbautomatische Klimaanlage „Climatic“ vom Vorgänger.

GOLF COMFORTLINE - KOMPLETTE MITTE

Noch stärker fallen die Ausstattungsdifferenzierungen beim neuen Golf Comfortline aus. Hier sind es über die „Trendline“-Punkte hinaus Features wie neue 16-Zoll-Design-Stahlräder mit einer 5-Speichen-Blende in Leichtmetalloptik (statt 15-Zoll-Räder), Kom­fortsitze, ein Lichtschalter in Chrom, neue Dekoreinlagen („Black Pyramide“), Chromrahmen um die Kühler-Querstreben, die Park-Distanzkontrolle („PDC“) vorne und hinten, Textilfußmatten, Leder für Lenkrad, Schaltknauf und Handbremshebel sowie das Radio-CD-System „RCD 210“, die die neue Generation kennzeichnen.

GOLF HIGHLINE - EXCLUSIVITÄT AB WERK

Die Ausstattungslinie „Highline“ gab es in der letzten Version der fünften Golf-Generation nicht mehr. Als Topmodell fungierte hier der Golf GT Sport. Die neue „Highline“-Variante der Baureihe zeichnet sich gegenüber dem „GT Sport“ in Deutschland unter anderem durch folgende Differenzierungsmerkmale aus: die erwei­terte Multifunktionsanlage „Plus“, die neuen 17-Zoll-Leichtmetall­felgen „Porto“, verchromte Streben des Kühlerschutzgitters sowie ebenfalls verchromte Lufteinlassgitter, Nebelscheinwerfer inklusive Abbiegelicht, Sportsitze mit Sitzmittelbahn in Alcantara, vordere Mittelarmlehne, Dekoreinlagen in „Chrom matt“, eine Durchlade für die Rücksitzbank, Chromrahmen um den Lichtschalter, die Spiegel­einstellung und die Taster der Fensterheber, kirschrote Rück­leuchten, das um den Komfortbremsassistent erweiterte ESP, das Radio-System „RCD 210“ sowie das Winterpaket (beheizte Scheibenwaschdüsen, Scheinwerferwaschanlage, Sitzheizung), den „ParkPilot“ und eine Klimaautomatik (Climatronic).

Nicht an Bord des Golf Highline ist dagegen das in Verbindung mit dem abgelösten Golf GT Sport eingesetzte Sportfahrwerk. Hier bietet sich als eine Alternative das neue „Adaptive Fahrwerk DCC“ an, das auf Knopfdruck in einen Sport-Modus wechselt.

GOLF TRENDLINE - DIE SERIENAUSSTATTUNG IM ÜBERBLICK (AUSZUG)

Außenausstattung

    • B-Säulenverkleidung glänzend
    • Beheizte Heckscheibe
    • Elektrisch einstellbare / beheizbare Außenspiegel mit seitlich integrierten Blinkleuchten
    • Halogen-Hauptscheinwerfer mit integriertem Blinker und integriertem Tagfahrlicht (für Länder mit Verbot deaktivierbar)
    • Heckklappe mit integriertem Heckspoiler
    • Kühlerschutzgitter schwarz , schwarzes Lufteinlassgitter
    • Nebelschlussleuchte
    • Sichtbare Endrohre (verdeckt bei 1.4 mit 59 kW und 1.6 mit 75 kW)
    • Spiegel und Türgriffe in Wagenfarbe
    • Stahlräder in 6J x15; Reifen in 195/65 R15
    • Stoßfänger vorn komplett in Wagenfarbe lackiert
    • Wärmeschutzverglasung grün
    • Zweiteilige Stoßfängerabdeckung hinten, mit integrierten Rückstrahlern; Diffusor schwarz genarbt

 

Innenausstattung

    • Ablagefach am Dachhimmel, Ablagefächer in den Türen
    • Applikationen im Armaturenbereich und den Türseitenverkleidung im Dekor „Titan“
    • Becherhalter vorne (2), Becherhalter hinten (1)
    • Chromringe um Luftausströmer
    • Dreispeichen-Lenkrad aus geschäumten Kunststoff; Schalthebelknauf und Handbremshebel aus Kunststoff
    • Einstiegshilfe Easy-Entry (nur bei 2-Türer)
    • Gepäckraum: klappbare Abdeckung, Gepäckraumbeleuchtung

 

Funktionsausstattung

    • Abblendbarer Innenspiegel
    • Außenspiegel elektrisch einstellbar, sep. beheizbar; Fahrerseite asphärisch
    • Außentemperaturanzeige
    • Doppelton-Signalhorn
    • Fensterheber vorne elektrisch
    • Funkfernbedienung für Zentralverriegelung; Funkklappschlüssel (2)
    • Gepäckraumbeleuchtung
    • Halterung für Verbandskasten und Warndreieck
    • Heckscheibenwischer mit Intervallschaltung
    • Innenleuchte vorn mit Abschaltungsverzögerung und Kontaktschaltern an allen Türen
    • Kindersicherung hinten bei 4 Türen
    • Klimaanlage „Climatic“ mit Staub- und Pollenfilter
    • Lenksäule mit Höhen- und Längseinstellung
    • Leseleuchten vorne (2)
    • Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden
    • Multifunktionsanzeige (MFA)
    • Rückstrahler in den vorderen Türen (bei 4-Türer auch hinten )
    • Scheibenwischer vorne mit Intervallschaltung
    • Servolenkung elektromechanisch, geschwindigkeitsabhängig geregelt
    • Sonnenblenden (2); klappbare Haltegriffe am Dachrahmen
    • Tire Mobility Set; 12 Volt Kompressor und Reifendichtmittel
    • Verzurrösen im Gepäckraum (4)
    • Warnsummer für nicht ausgeschaltetes Licht
    • Zentralverriegelung

 

Sicherheitsausstattung

    • Airbag für Fahrer und Beifahrer mit Beifahrer-Deaktivierung
    • Dreipunkt-Automatik-Sicherheitsgurte hinten (3)
    • Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte vorn mit Höheneinstellung und Gurtstraffer
    • Dritte Bremsleuchte im Heckspoiler integriert
    • Elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP) inkl. Komfortbremsassistent, Lenkimpuls, ABS, EDS und ASR
    • Isofix-Halteösen (Vorrichtung zur Befestigung von 2 Kindersitzen auf der Rücksitzbank)
    • Knieairbag
    • Kopfairbagsystem für Front- und Fondpassagiere inkl. Seitenairbags vorne
    • Kopfstützen (5), vorne wiplash-optimiert (WOKS)
    • Scheibenbremsen vorn und hinten, vorne innenbelüftet
    • Warnsummer und -leuchte für nicht angelegte Gurte vorne
    • Wegfahrsperre elektronisch

 

GOLF COMFORTLINE - DIE ZUSÄTZLICHE SERIENAUSSTATTUNG GEGENÜBER DEM GOLF TRENDLINE IM ÜBERBLICK (AUSZUG)

Außenausstattung

    • Kühlerschutzgitter in schwarz mit Chromeinlegern
    • Design-Stahlräder in 6,5J x 16 mit 5-Speichen-Blende in Leichtmetall-Optik, Reifen in 205/55 R16

 

Innenausstattung

    • Ablagefach mit Klappe am Dachhimmel
    • Ablagetaschen an den Rückseiten der Vordersitze
    • Dekoreinlagen in „Black Pyramide“
    • Durchlademöglichkeit in der Rücksitzbank, inkl. Mittelarmlehne hinten
    • Gepäckraumauskleidung mit zusätzlichem Fach rechts
    • Komfortsitze vorne mit Sitzbezügen im Dessin „Scout/Merlin“
    • Lendenwirbelstützen vorne
    • Lichtdrehschalter in Chrom-Optik
    • Mittelarmlehne vorne mit Ablagebox, Ausströmern (2) und Becherhaltern (2) hinten
    • Mittelkonsole mit geschlossenem Ablagefach
    • Taschenhaken im Gepäckraum

 

Funktionsausstattung

    • 12-V-Steckdose im Gepäckraum
    • Lederpaket (Lederlenkrad, Schalthebelknauf und Handbremshebelgriff in Leder)
    • Leseleuchten vorne (2) mit Chromeinfassung und hinten (2)
    • Make-up-Spiegel beleuchtet in den Sonnenblenden
    • ParkPilot vorn und hinten
    • Radio RCD 210
    • Textilfußmatten vorn / hinten

 

GOLF HIGHLINE - DIE ZUSÄTZLICHE SERIENAUSSTATTUNG GEGENÜBER DEM GOLF TRENDLINE IM ÜBERBLICK (AUSZUG)

Außenausstattung

    • Kühlerschutzgitter in schwarz mit Chromeinlegern / Lufteinlassgitter mit Chromrahmen unten, Rückleuchten in Kirschrot
    • Leichtmetallräder „Porto“ in 7Jx17, Reifen in 225/45 R17
    • Nebelscheinwerfer inklusive Abbiegelicht mit Chromrahmen

Innenausstattung

    • Ablagefach mit Klappe am Dachhimmel
    • Ablagefach Mittelkonsole geschlossen
    • Ablagetaschen an den Rückseiten der Vordersitze
    • Chrom-Applikationen für (Spiegeleinstellung und Fensterheberschalter
    • Dekoreinlagen in „Chrom matt“
    • Durchlademöglichkeit in der Rücksitzbank, inklusive Mittelarmlehne hinten
    • Gepäckraumauskleidung mit zusätzlichem Fach rechts
    • Lederpaket (Lederlenkrad, Schalthebelknauf und Handbremshebelgriff in Leder)
    • Lendenwirbelstützen vorn
    • Lichtdrehschalter in Chrom-Optik
    • Mittelarmlehne vorne mit Ablagebox, Ausströmern (2) und Becherhaltern hinten (2)
    • Sportsitze vorne mit Bezügen in „Alcantara / Dropmag“
    • Taschenhaken im Gepäckraum
    • Textilfußmatten vorn und hinten

 

Funktionsausstattung

    • 12-V-Steckdose im Gepäckraum
    • Climatronic
    • Leseleuchten mit Chromeinfassung vorne (2) und hinten (2)
    • Make-up-Spiegel beleuchtet in den Sonnenblenden
    • Multifunktionsanzeige „Plus“
    • ParkPilot vorn und hinten
    • Radio RCD 210
    • Winterpaket (Scheibenwaschdüsen, Vordersitze beheizt, Scheinwerferreinigungsanlage)

 

DIE INFO- UND ENTERTAINMENTSYSTEME

Volkswagen wird den neuen Golf mit drei Radio-Anlagen und zwei Radio-Navigationssystemen der Serien 210, 310 und 510 sowie und einem Soundsystem anbieten. Alle Infotainmenteinheiten lassen sich um entsprechende Telefon-Freisprechanlagen erweitern. Stets serienmäßig in Verbindung mit einem der Radio- und Radio-Navigationssysteme ab der 310er Serie ist ein AUX-IN-Anschluss für externe MP3-Player. Die Geräte der Serien 310 und 510 können zudem um einen USB-Anschluss (MEDIA-IN) sowie einen CD-Wechsler (für die Navigationssysteme) und ein Modul zum digitalen Radioempfang (DAB / Digital Audio Broadcasting für RCD 310 und RCD 510) ergänzt werden.

Alle Radio- und Radio-Navigationssysteme verfügen über einen MP3-fähigen CD-Player. Die Radio-Anlagen tragen die Bezeichnung RCD 210, RCD 310 und RCD 510; RNS 310 und RNS 510 nennen sich die Pendants mit zusätzlichem Navigationssystem. An die Geräte RNS 310, RCD 510 und RNS 510 kann zudem eine in die Heckklappe integrierte Rückfahrkamera angeschlossen werden. Dem RNS 510 steht für Navigation und Entertainment eine 30-GB-Festplatte zur Verfügung.

Völlig neu im Volkswagen Programm ist das erstmals mit dem Golf der sechsten Generation vorgestellte Radio-Navigationssystem RNS 310. Wie das größere RNS 510 und das Radio RCD 510, ist es ebenfalls mit einem besonders bedienungsfreundlichen Touchscreen ausgestattet. In diesem Fall ist der Farbscreen fünf Zoll groß (400 x 240 Pixel). Darüber hinaus ist das RNS grundsätzlich mit einem SD-Karten-Slot und einem Doppeltuner ausgestattet. Die SD-Karte kann sowohl zum Speichern der Navigationsdaten (per Kopie von der Navigations-CD) als auch von MP3-Dateien für die Musik­wiedergabe genutzt werden.

Dynaudio Soundsystem

Das von Volkswagen und dem skandinavischen Hifi-Spezialisten Dynaudio für den Golf entwickelte Soundsystem kann mit allen Geräten der 300er- und 500er-Serie kombiniert werden. Das Dyn­audio Soundsystem bietet Hightech pur: Die vier 168-Millimeter-Basslautsprecher – bestehend aus einer Magnesium-Silikat-Mem­brane, einer sehr leichten 74-Millimeter-Schwingspule und einer innenliegenden Magnetkonstruktion in einem steifen Kunststoffkorb – sorgen in den Türen und in den Fond-Seitenteilen für einen präzisen und kräftigen Bass mit hoher Impulstreue. Die 50-Millimeter- und 60-Millimeter-Hochtonlautsprecher in den Tür- und Seitenteilverkleidungen schaffen ergänzend eine ungewohnt klare Transparenz und Detailzeichnung.

Versorgt wird das Lautsprechersystem durch den neu entwickelten, digitalen 300-Watt-Leistungsverstärker; er besteht aus acht Class-AB-Endstufen. Die durch den digitalen Sound-Prozessor (DSP) gebotenen Möglichkeiten zur sogenannten Laufzeitkorrektur (Ziel: die Schallwellen aller Lautsprecher erreichen durch die Korrektur unabhängig von der Position im Fahrzeug gleichzeitig das Gehör) und Frequenzgangentzerrung garantieren ein Klangerlebnis auf höchstem Niveau.

 

Rate this item
(0 votes)

More in this category:

Preisentwicklung Diesel

Preisentwicklung Super E10

Preisentwicklung Super E5

Zum Seitenanfang