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Dieser  Volkswagen  ist  sofort  und  unmiss-
verständlich  als  Golf  auszumachen.  Eindeutig  ein  Golf.  Und  doch
völlig  anders,  höher,  vertraut,  überraschend.  Ein  Plus  von  9,5
Zentimeter  in  der  Höhe  gegenüber  dem  klassischen  Golf  ist  dabei
aber  nur  die  halbe  Wahrheit.  Denn  der  Golf  Plus  zeigt  einen  ganz
eigenen  Charakter,  neue  Perspektiven,  neue  Facetten  eines
Volkswagen. Der Golf Plus demonstriert, wie gezielt ein Auto Punkt
für Punkt auf die Bedürfnisse seiner Zeit zugeschnitten werden kann,
optisch wie technisch. Ein Beispiel dafür ist die Karosserie des Golf
Plus.  Es  ist  die  Karosserie  eines  Autos,  das  Größe  zeigt,  weil  es
nicht zu groß und von innen doch auffallend geräumig ist.

 

Dimensionen:
Mit 1,58 Metern überragt der Golf Plus den Golf exakt um jene 9,5 Zentimeter. Länge, Breite und Radstand dagegen unterstreichen die Gemeinsamkeiten zwischen Golf und Golf Plus: In der Länge misst der Golf Plus fast unveränderte 4.21 Meter, in der Breite sind es ebenfalls identische 1.76 Meter. Und auch der Radstand von 2,58 Metern fällt gleich aus. Sichtbare Unterschiede: Die Designer und Ingenieure des Golf Plus gestalteten und konzipierten Türen, Hauben, Stoßfänger, Kotflügel, Dach, Scheinwerfer und Rückleuchten komplett neu. Bis auf die Außenspiegel, die VW-Zeichen, die Türgriffe und die Antenne für das optionale Navigationssystem gibt es aufgrund unterschiedlicher Package-Anforderungen keine identischen Karosserieteile zwischen Golf und Golf Plus.

Die Karosserie-Technik des Golf Plus im Detail
Selbst wenn die Motoren, das Fahrwerk und natürlich viele weitere technische Bauteile vom Golf übernommen wurden, muss im Hin- blick auf die Karosserie von einem komplett neuen Auto gesprochen werden. Bereiche wie die Aerodynamik oder die Anforderungen an den Schwingungskomfort stellten dabei ganz spezifische Anfor- derungen.

Aerodynamik:
Bereits vor dem ersten 1:1-Modell des Golf Plus führten die Ingenieure eine Bewertung der Strömungsverhältnisse an der Karosserie durch. Im .imaginären Raum der digitalen Welt. nutzen sie dazu CAD-Beschreibungen (CAD = computer-aided design) des Designmodells. Erst danach folgten mit einem .1:1- Windkanalmodell., das bereits mit allen Aggregaten bestückt war, reale Versuche. Schon in dieser sehr frühen Entwicklungsphase konnte die Luftführung zum Wasserkühler und den vorderen Bremsen optimiert werden. Hintergrund: Während an der Fahrzeug- unterseite zwischen dem klassischen Golf und dem neuen Golf Plus viele konstruktive Parallelen genutzt wurden, musste besonders die nun höhere Frontpartie im Hinblick auf die Aerodynamik komplett neu ausgelegt werden. Speziell der Frontspoiler wurde dabei in Größe und Lage aerodynamisch optimiert.

Aufgrund der völlig neu gestalteten Karosserie ergaben sich darüber hinaus naturgemäß auch grundsätzlich andere Aerodynamikbedingungen im Heckbereich. Im Fokus stand hier unter anderem die Abrisskante am hinteren Dachende. Sie hat maßgeblichen Einfluss auf den Luftwiderstand und die Auftriebswerte an der Hinterachse. Unter anderem durch den homogen in das Karosseriedesign inte- grierten Dachkantenspoiler konnte für den Golf Plus ein sehr niedriger und damit guter .Heckauftriebswert. realisiert werden. Folge: ein auch über die Aerodynamik optimiertes Fahrverhalten. Aerodynamische Detailperfektion zeigen selbst die Außenspiegel. Der Spiegelfuß wurde extrem strömungsgünstig gestaltet; Feinschliff, der sowohl zu einem guten cw-Wert (0,32) als auch zu niedrigen Windgeräuschen beiträgt.

Akustik und Schwingungskomfort:
Die gegenüber dem klassischen Golf höhere Karosserie, ihre größere Heckklappenöffnung und die in Längsrichtung verschiebbare Rücksitzanlage reichen aus, um in Be- zug auf eine optimale Akustik und einen hervorragenden Schwingungskomfort die Rahmenbedingungen zu verändern. Eine gezielte Optimierung der Karosseriestruktur während der frühen Entwicklungsphase war hier die Eintrittskarte in eine besonders leise und schwingungsarme Golf Plus-Vorstellung. Die Rohkarosserie ereicht mit 43Hz für die niedrigste Torsion und 52Hz für die niedrig- ste Biegeform Bestwerte. Gleiches gilt für die voll ausgestattete Karosserie.

Anbindung der Lenkung: Was auf den ersten Blick wie ein Innenraum- und Fahrwerksfeature anmutet, ist parallel auch mit der Karosserie verbunden: die elektromechanische Servolenkung. Sie und damit auch die Lenksäule wurden vom klassischen Golf übernommen. Ihre Einbaulage musste jedoch der im Golf Plus erhöhten Sitzposition angepasst werden. Und das ist mit ein paar wenigen Korrekturen nicht getan. Vielmehr musste unter anderem eine vollkommen überarbeitete Anbindung der Lenksäule an die Karosserie entwickelt werden. So konnte auch hier eine Eigenfrequenz auf Niveau des sehr guten klassischen Golf erreicht werden. Spürbare Folge: die Reduzierung der in die Lenkung übertragenden Schwingungen.

Anbindung der Rücksitzanlage: Auch dieses Innenraum-Feature wirkte sich auf die Konstruktion der Karosserie aus. Hintergrund: Die in der Länge verschiebbare Rücksitzanlage erforderte zusätz- liche Maßnahmen zur Schallabsorption im Fondbereich der Karosse- rie. Auch hier wurde die Aufgabenstellung des Lastenheftes erfüllt und grundsätzlich ein hoher Geräuschkomfort erreicht.

Das Karosserie-Design des Golf Plus im Detail
Optisch macht der Golf Plus unmissverständlich deutlich, dass er ein Golf ist. Besonders der charakteristische Kühlergrill, die C-Säulen und die Grundgrafik des Heckbereichs wurden aus dem genetischen Erbmaterial der nun über drei Jahrzehnte währenden Golf-Tradition herausgeschält. Dennoch wird beim Betrachten des Golf Plus nicht weniger schnell klar, dass im Grunde alles anders, alles neu ist. Frontpartie: Sowohl beim Golf als auch Golf Plus setzt die Motor- haube V-förmig die Linien des Kühlergrills fort. Während dieses .V. beim Klassiker jedoch tief eingebettet zwischen den deutlich nach oben gewölbten Kotflügeln zu finden ist, zeigt der .Neue. genau umgekehrte Proportionen: Die V-Modulation ist nach oben kontu- riert, die Kotflügel dagegen liegen tiefer. An dieser Stelle folgt der Golf Plus stilistisch wie Touran und Touareg den Anforderungen an ein vergleichsweise hohes Automobil, da die Motorhaube eine homogene Einheit mit der in diesem Fall höher angesetzten Frontscheibe bilden muss.

Markant sind die Formwechsel der Kotflügel und ebenso groß wie prägnant die mit drei runden Einzelelementen bestückten Scheinwer- fer (Blinker, Abblend- und Fernlicht). Sie erstrecken sich, ähnlich wie beim Geländewagen Touareg, bis weit in den jeweiligen Kotflü- gel. Im ersten Halbjahr des Jahres 2005 wird der Golf Plus zudem mit aktivem Bi-Xenon-Kurvenfahrlicht erhältlich sein, dessen Licht- kegel stets dem Lenkeinschlag folgen und so ein deutliches Sicher- heitsplus bieten.

Silhouette:
In der Verlängerung des Scheinwerfers beginnt seitlich eine Linie, die sich auf Höhe der Türgriffe bis zu den Rückleuchten fortsetzt. Sie verleiht dem Golf Plus in der Silhouette eine klare Spannung, da sie die naturgemäß hohen Türflächen im oberen Viertel unterteilt. Gleichzeitig sorgt diese Linie dafür, dass sowohl die vorderen als auch hinteren Kotflügel breit und muskulös wirken.

Heckpartie:
Komplett neu gestaltet wurde ebenfalls der Heckbereich des Golf Plus. Die nach innen hin trapezförmigen Rückleuchten und die große Heckscheibe reichen bis in die C-Säulen hinein. Schon typisch für Volkswagen sind die kreisrunden Funktionselemente der erstmals in dieser Klasse im Stile des Phaeton mit LED-Technik ausgeführten Rückleuchten. Den Heckbereich kennzeichnet darüber hinaus eine sehr hohe Alltagstauglichkeit: Die Ladekante ist lediglich 62,4 Zentimeter hoch, die schmalste Durchladebreite beträgt 100,8 Zentimeter, die größte Durchladehöhe 84,2 Zentimeter. Stattliche 2,08 Meter hoch öffnet die Heckklappe.

Funktionsweise der LED-Rückleuchten:
Die Rückleuchten des Golf Plus bestehen aus zwei Grundelementen, von denen sich jeweils eines außen im Kotflügel und eines innen in der Heckklappe befindet. Im Außenteil bilden dabei erstmals in der Golf-Klasse LED´s das Schluss-, Brems- und Blinklicht. Besonders im Hinblick auf das Brems- und Blinklicht ist das von sicherheitsrelevantem Vorteil: LED-Leuchten zeichnen sich im Gegensatz zu konventio- nellen Glühlampen durch ein viel schnelleres Ansprechen aus. Der nachfolgende Verkehr wird deshalb früher gewarnt.

Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Homogenität der leuchtenden Flächen: Durch den Einsatz von LED´s können die Funktionsflächen erstmals vollkommen in brillanter Optik ohne farbige Zwischen- scheiben ausgeführt werden. Darüber hinaus zeigen LED´s eine erheblich längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen. Ebenfalls mit LED´s arbeitet die in den Dachkantenspoiler integrierte dritte Bremsleuchte.

Die Innenteile der Leuchteinheit sind dagegen mit Glühlampen bestückt, da sie dem Job des Rückfahrscheinwerfers und des Nebelschlusslichtes mit dieser Technik am besten gerecht werden und . im Hinblick auf die Lebensdauer . sehr viel kürzer zum Einsatz kommen.

Innenraum
Mehr Luft zum Leben 100,7 Zentimeter: maximale Innenraumhöhe erlaubt höhere Sitzposition Komplett neu entwickelt: hoch bauende Armaturen und variable Rücksitze. Es ist gleich, welche der inklusive Heck- klappe fünf Türen des Golf Plus geöffnet wird . stets verbirgt sich dahinter eine völlig neue Golf-Welt. Die Armaturen, die Sitzanlage, die Türverkleidungen und viele Funktionselemente kommen erstmals in diesem Auto zum Einsatz. So entstand ein völlig neues .Innenraumgefühl.. Ein subjektives Empfinden von Ergonomie und Raum mit objektiv durchschlagenden Auswirkungen auf das Erleben dieses Autos. Anders ausgedrückt: Diesen Volkswagen kennzeichnet ein Plus an Raum, Luft, Variabilität, Freiheit und Größe. Er passt. Und zwar unabhängig davon, wie viele der maximal fünf Personen an Bord sind. Neue Dimensionen:
Speziell die Kopffreiheit konnte natürlich vergrößert werden: Die maximale Innenraumhöhe beträgt vorne 100,7 Zentimeter, hinten sind es 97,6 Zentimeter. Lange Reisen ent- spannter, Kinder zufriedener und die Rundumsicht besser macht darüber hinaus die vorne um 7,5 und hinten um 8,5 Zentimeter angehobene Sitzposition.

Maßstäbe setzt der neue Golf Plus zudem mit seiner Innenraumlänge von 1,74 Metern, denn sie ermöglicht im Fond unter anderem plus 2,5 Zentimeter mehr Kniefreiheit gegenüber dem bereits nicht gerade beengten klassischen Golf. In der Praxis bedeutet das: Selbst wenn ein Fahrer von 1,90 Metern Größe am Lenkrad des Golf Plus die Regie übernommen hat, kann hinter ihm ein Gast der gleichen Statur sitzen, ohne seine Knie in die Rücksitzlehne zu bohren.

Und selbst in dieser Konfiguration stehen nun immer noch 395 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Dank verschiebbarer Rückbank lässt sich das Volumen auf 505 Liter steigern; bei gänzlich umgeklappter Sitzanlage entsteht gar ein Stauraum von 1.450 Litern (siehe auch Abschnitt Rücksitzanlage).

Neue Armaturen:
Der größeren Höhe des Golf Plus entsprechend, gestaltete die Entwicklungsabteilung einen neuen Armaturengrund- körper. Die Kombination aus dem deutlich höher bauenden Mittelbereich der Armaturen und die analog um 7,5 Zentimeter erhöhte Sitzpositionen erzeugen ergonomisch wie optisch den Eindruck, dass hier sonst eher aus SUV´s und MPV´s bekannte Ergonomie- und Design-Eigenschaften mit klassischen Merkmalen der kompakten Mittelklasse zu einem neuen Fahrzeugsegment verschmelzen.

Speziell die in der Mitte hoch aufsteigenden Armaturen und die griffige Funktionalität des Golf Plus erinnern durchaus an eine Mischung aus Van und Geländewagen. Dabei gilt, dass auch dieser Volkswagen wieder selbsterklärend einfach zu handhaben ist. Mittelkonsole im Detail: Die vier (von insgesamt acht) in diesem Bereich angeordneten Luftausströmer sind rund statt quadratisch und mit einem Chromrand versehen. Sie befinden sich jeweils seitlich und nicht mehr oberhalb des Audio- respektive Navigationssystems. Die Klimatisierung des Golf Plus wurde . wie gewohnt . darunter platziert.

Alles ein wenig anders: Diese Art der Modifikationen ziehen sich durch den gesamten Innenraum, betreffen den Getriebetunnel mit seiner Konsole und Mittelarmlehne ebenso wie den Beifahrerbereich, die Türverkleidungen und die Sitzanlage. An all diesen Stellen findet der Golf-Fahrer Neues und genauso oft im Detail Bekanntes. Auf jeden Fall findet er Ablagen und Befestigungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle . je nach Ausstattung bis zu 43. In den vorderen Türverkleidungen kann zum Beispiel neben einer 1,5l-Flasche auch noch ein Straßenatlas verstaut werden. Über dem Fahrer im Dachbereich befindet sich ein weiteres Ablagefach. Optional steht hier zudem eine große Dachkonsole mit vier Fächern zur Verfügung.

Sitzanlage vorn:
Gegenüber dem Golf ist die Sitzposition im Golf Plus auf allen Plätzen erhöht. Der Fahrer genießt dadurch eine optimale Rundumsicht, die Mitreisenden eine alles überblickende Aussicht. Für den Arbeitsplatz des Fahrers gilt dabei, dass die Position der Lenksäule und die Neigung des Gaspedals ergonomisch perfekt an die höhere Sitzposition angepasst wurden. Wie bereits skizziert, sorgen vorne über 100 Zentimeter Innenhöhe vorne dafür, dass selbst Sitzriesen keinen Deckenkontakt befürchten müssen. Ab der Ausstattungslinie Comfortline ist der Golf Plus serienmäßig mit einer 2-Wege-Lordoseneinstellung für den Fahrer- und Bei- fahrersitz ausgestattet. In Verbindung mit einer Lederausstattung oder / und elektrischer Sitzverstellung kommt zudem eine elektrische 4-Wege-Lordoseneinstellung für den Fahrersitz zum Einsatz (Beifahrerseite manuelle Betätigung). Optional kann der Golf Plus mit einer nach vorn umklappbaren Beifahrersitzlehne ausgestattet werden. Ein Feature, das die maximal nutzbare Innenraum-Ladelänge auf 2,30 Meter erweitert. Alternativ ist die umgeklappte Beifahrer- sitzlehne mit ihrem integrierten Kunststofftisch als Ablage mit integriertem Getränkehalter nutzbar. In Normalstellung des Beifahrersitzes lässt sich der Tisch . wie auch auf der Fahrerseite . hochklappen, um so den kleinen oder großen Fondgästen als Ablage und Getränkehalter zu dienen.

Rücksitzanlage:
Der Fond hat es generell in sich. Speziell gilt das für die neue Rücksitzanlage. Sie ist serienmäßig im Verhältnis von 40/60 teilbar. Analog lässt sich die Rücksitzlehne darüber hinaus im Verhältnis 40:20:40 teilen. Die Sitze können zudem unabhängig von einander um bis zu 160 Millimeter in der Längsrichtung verschoben werden. Die Längseinstellung erfolgt leichtgängig über einen Bügel unter dem jeweiligen Sitzbereich. Je nach Größe der Mitfahrer oder des zu verstauenden Ladeguts lässt sich das Kofferraumvolumen so zwischen minimal 395 Litern und maximal 505 Litern variieren. Wird die Rücksitzlehne komplett umgeklappt, stehen bis zu 1.450 Liter Stauvolumen zur Verfügung. Zudem kann auch die Lehnen- neigung im Fond mehrstufig eingestellt werden, was zum Beispiel in Verbindung mit der optimalen Justierung von Kindersitzen hilfreich ist.

Kinematik der Rücksitzanlage:
Die Lehnen selbst lassen sich denkbar einfach umklappen. Seitlich muss dazu lediglich an im unteren Lehnenbereich an einer Schlaufe gezogen werden, um so die Arretierung der Sitzlehne zu lösen. Werden nun die Lehnen umgeklappt, senkt eine intelligent konzipierte Kinematik automatisch die Sitzflächen ab und schiebt sie einige Zentimeter nach vorne, so dass eine nahezu ebene Ladefläche entsteht. Sitzfläche und Lehne bauen zusammengeklappt lediglich 160 Millimeter hoch.

Ein hinter den Vorder- oder Rücksitzen zu befestigendes Gepäcknetz und ein weiteres Netz für den Kofferraumboden (auch als Taschen- netz spannbar) gewährleistet, dass die Ladung sich nicht selbst- ständig macht. Beide Netze sind optional verfügbar. Vor den Rücksitzen sorgt darüber hinaus eine serienmäßige Halterung dafür, dass erstmals auch ein großer, handelsüblicher Regenschirm sicher, platzsparend und gut zugänglich verstaut werden kann. Multifunktionaler mittlerer Sitz: Der Golf Plus ist ein Fünfsitzer. Wer den fünften Platz nicht, dafür aber zusätzlichen Stauraum benötigt, kann die Lehne im Stile einer Skidurchreiche herunter- klappen. Dies ist praktischerweise sowohl vom Innen- als auch vom Kofferraum aus möglich.

Heruntergeklappt, wird aus der Lehne in der ersten von drei Variationsmöglichkeiten ein Tisch mit integriertem Getränkehalter. Der kann . als Variation zwei . mit einem Polster bestückt werden und avanciert so zur bequemen Mittelarmlehne. In der dritten Vari- ation wird aus dem ehemaligen Rücksitz eine große Multifunktions- box mit ebenfalls integrierten Getränkehaltern. Die separat erhält- liche Box wird dazu einfach in die umgeklappte Lehne eingerastet. Kinder an Bord kommen so in den Genuss einer in dieser Form einzigartigen Spielzeugkiste.

Variabler Ladeboden:
Flexibel einsetzbar zeigt sich auch der Kofferraumboden, da er zweifach in der Höhe einstellbar ist. In der höheren von zwei Stufen angebracht, entsteht unter ihm ein weiterer Stauraum, um kleinere Utensilien oder eine Sportausrüstung wie Tennisschläger und Schuhe aufzunehmen. Gleichzeitig ergibt sich über zwei variabel mit der Lehne verbundene Platten zwischen Kofferraum und umgeklappter Rücksitzlehne eine nahezu ebene Ladefläche. Für ein maximales Ladevolumen sind der Ladeboden sowie die variablen Platten im Bedarfsfall natürlich auch herausnehmbar.

230-Volt-Anschluss: Der Golf Plus empfiehlt sich als ein Auto, das Spaß macht. Weil er mit seinen zahlreichen durchdachten Detail- lösungen den Alltag erleichtert. Weil er immer wieder überrascht. Zum Beispiel mit Spannung, denn im hinteren Abschluss der vorderen Mittelarmlehne steht optional ein 230-Volt-Anschluss bereit, die Akkus des Laptops oder anderer Geräte wieder aufzu- laden. Die in zwei Ausführungen offerierte Konsole zwischen den Vordersitzen bietet in der Topversion mit Armauflage zudem ein kühlbares Staufach (bei Fahrzeugen mit Klimaanlage) sowie die Möglichkeit, hier den optionalen CD-Wechsler oder den ebenfalls optionalen DVD-Player des Rear Seat Entertainment von Volkswagen Individual zu integrieren.

Rear Seat Entertainment:
Gesteuert wird das System vom Fond aus wahlweise über ein Bedienpanel im hinteren Teil der Mittelkonsole oder über eine Fernbedienung. Der Sound zum Bild wird über die mitgelieferten Kopfhörer übertragen, so dass auch ein unabhängiges Hören von DVD und Radio gewährleistet ist. Eine AUX-Schnittstelle ermöglicht den Anschluss einer Spielkonsole oder eines Camcorders. Sobald das System über eine Play-Taste aktiviert ist und der 7-Zoll- Monitor aus dem hinteren von vier Fächern der Dachkonsole ausgeklappt wurde, kann das Kinoerlebnis starten.

Klimaanlagen:
In Sachen Klimatisierung gibt es wie beim klassischen Golf die Wahl zwischen der Standard-Lüftung-/Heizung, einer halbautomatischen Klimaanlage (Climatic / für Comfortline und Sportline serienmäßig) und einer Klimaautomatik (Climatronic). Die zwei Klimaanlagen zeichnet ein Kombifilter aus, der nicht nur die Funktion des Pollenfilters erfüllt, sondern über einen Aktivkohlefilter zur weiteren Verbesserung der Luftqualität im Innenraum beiträgt. Zudem kommt in beiden Versionen ein klimatisiertes Handschuhfach zum Einsatz.

Climatic: Diese halbautomatisch arbeitende Klimaanlage bietet gegenüber konventionellen vollmanuellen Systemen den Vorteil, dass die gewählte Temperatur auch unter wechselnden Außenbedingungen automatisch gehalten wird . eine Funktion, wie sie sonst nur eine Klimaautomatik bietet. Die Innenraumtemperatur wird dabei über ein in der Mitte des Climatic-Tastenfeldes sichtbares Element gemessen. Der Sensor enthält keine mechanisch beweglichen Teile und ist deshalb verschleißfrei. Climatronic:
Die vollautomatische Klimaanlage wurde als Zweizonen-System ausgelegt. Fahrer und Beifahrer können dabei unabhängig voneinander ihr individuelles Klima einstellen. Für beide Seiten werden die Temperaturen jeweils auf ein halbes Grad genau in eigenen Displays angezeigt. Ein Nachregeln bei wechselnden Außenbedingungen ist nicht notwendig. Zum hohen Komfort der Anlage trägt die Tatsache bei, dass die Intensität der Sonneneinstrahlung für die Fahrer- und Beifahrerseite ebenfalls separat ermittelt und in die Steuerung eingespeist wird. In Verbindung mit der Climatronic verfügt der neue Golf zudem über einen weiteren Ausströmer zur indirekten Belüftung. Dieser Ausströmer befindet sich anstelle des hier sonst integrierten Ablagefaches oben auf der neu gestalteten Instrumententafel. Vom Ansatz her ähnlich wie erstmals beim Phaeton gezeigt, wird der Innenraum dabei nahezu zugfrei belüftet. Darüber hinaus sind auch im hinteren Bereich der Mittelkonsole optional zusätzliche Ausströmer erhältlich, mit denen sich der Klimakomfort im Fond nochmals verbessert.

Wie beim klassischen Golf, schaltet die Klimaautomatik beim Rückwärtsfahren selbsttätig auf Umluft; wird die Scheiben- waschanlage betätigt, unterbricht eine intelligente Steuerung augenblicklich die Frischluftzufuhr. Beide Klimaanlagen verfügen zudem über einen extern geregelten Kompressor. Er zeichnet er sich durch eine sehr geringe Leistungsaufnahme aus. Folge: Reduzierung des Kraftstoffverbrauches.

Standheizung: Optional ist zudem eine Standheizung (nicht für 55 kW-Benziner) erhältlich. Auch ihre Bedienung erfolgt menügesteuert über das Kombiinstrument der Klimaautomatik. Aktiviert wird die Standheizung über einen Timer oder eine Sofortheiztaste. Alternativ kann sie via Funkfernbedienung programmiert werden.

Passive Sicherheit:
Den Golf Plus kennzeichnet wie jeden Volkswagen ein exzellentes Schutzsystem. Grundsätzlich wird der neue Golf Plus serienmäßig in allen Versionen mit sechs Airbags (Frontairbags, Seitenairbags und über die gesamte Fahrzeugflanke verlaufende Kopfairbags) ausgestattet. Optional stehen zudem auch hinten Seitenairbags zur Verfügung. Darüber hinaus verfügen die vorderen Sitze über aktive Kopfstützen (AKS) und pyrotechnische Gurtstraffer mit integrierten Gurtkraftbegrenzern (letztere auch im Fond). Last but not least besitzt selbst das Grundmodell fünf Dreipunktgurte und fünf Kopfstützen . also auch auf dem mittleren hinteren Sitzplatz. Ebenfalls serienmäßig an Bord: Isofix- Kindersitzaufnahmen in den zwei äußeren Fondsitzen (optional auch Beifahrersitz) und eine Möglichkeit zur Deaktivierung des Beifahrerairbags.

Gurtsystem:
Die Gurtstraffer werden bei entsprechender Unfall- schwere über ein zentrales Steuergerät elektrisch ausgelöst. Die Gurtstraffung sorgt für eine frühzeitige und ergonomisch optimale Anbindung von Fahrer und Beifahrer an die Fahrzeugstruktur. Dadurch erfolgt der Energieabbau über eine längere Zeitdauer mit entsprechend schonenderen Verzögerungswerten. Die Gurtkraft- begrenzer verhindern zu hohe Brustbelastungen durch das Gurtband. Auch die Gurtsysteme im Fond sind mit Kraftbegrenzern ausgerüstet.

Neu konzipierte, komfortoptimierte Gurtautomaten sorgen zudem für einen sehr hohen Tragekomfort. Frontairbags: Das Front-Rückhaltesystem besteht aus einem Fahrerairbag mit 60 Litern Volumen sowie einem Beifahrerairbag mit 120 Litern Volumen. Für eine weitere Optimierung der passiven Sicherheit sorgt analog zum klassischen Golf eine Lenksäule, die über eine neuartige Klemmung zur Längs- und Höhenverstellung verfügt. Diese Klemmung verhindert zusammen mit der Lenkstange im Crashfall ein Aufstellen des Lenkrades.

Seitenairbags: Die Seitenairbags des Golf Plus sind wie zuvor in die Rücksitzlehnen integriert. Sie schützen Brust, Bauch und Becken und sind optimal auf die steifere Seitenstruktur des Fahrzeugs abgestimmt. Ein innovatives, neues Sensorkonzept sorgt zudem für noch schnellere Auslösezeiten. Durch die Integration der Seitenairbags in die Sitzlehne wird eine optimale Positionierung von Fahrer und Beifahrer zum Airbag gewährleistet. Gleiches gilt für die optionalen hinteren Seitenairbags.

Kopfairbags:
Darüber hinaus setzt Volkswagen serienmäßig große Kopfairbags (Windowairbags) zur Vermeidung hoher biomecha- nischer Belastungen des Kopfes ein. Im Details decken diese Airbags links und rechts den Bereich von der A- bis zur C-Säule und vom Himmel bis über die Türbrüstung ab. Ergebnis: ein unabhängig von der Körpergröße maximaler Schutz auf allen äußeren Sitzplätzen. Denn durch die großflächige Abdeckung wird das Herauspendeln des Kopfes, ein Herausschleudern von Extremitäten und das Eindringen von Objekten in den Innenraum auch bei einem Überschlag vermieden.

Serienausstattung
ESP, ABS, sechs Airbags und aktive vordere Kopfstützen Drei Ausstattungslinien: Trendline, Comfortline und Sportline analog Golf Climatic: ab Comfortline serienmäßig, Sportline mit Sportfahrwerk

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