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Seite 1 von 4 Mit dem Jaguar S-TYPE platziert der britische Traditionshersteller eine ebenso stilvolle wie dynamische Limousine erfolgreich im Premiumsegment der oberen Mittelklasse des Marktes.
. Die jüngste Modellgeneration, die am 15. Mai ihre Markteinführung in Deutschland feiert, zeigt dabei eine ganze Reihe entscheidender Neuerungen: ein stilvoll aufgewertetes Design mit leicht veränderten Proportionen, einen modernisierten Innenraum und nicht zuletzt eine optimierte Technik samt erweiterter Motorenauswahl. So ist der Jaguar S-TYPE jetzt auch als komplett neue Variante S-TYPE 2.7-Liter-V6 Diesel erhältlich – bestückt mit einem vollkommen neu entwickelten, kraftvollen und laufruhigen Twin Turbo Diesel.
In einem enorm wettbewerbsintensiven Segment baut der Jaguar S-TYPE auf einem soliden Fundament auf. Mit der ersten Jaguar S-TYPE-Generation stieß Jaguar 1999 in neue Bereiche des Marktes vor – und initiierte gleichzeitig eine neue Ära der Traditionsmarke, geprägt von fortschrittlichem Design und moderner Technik.
Im Premiumsegment der oberen Mittelklasse präsentiert sich der ebenso luxuriöse wie sportliche Jaguar S-TYPE als reizvolle Alternative für selbstbewusste, kultivierte und anspruchsvolle Autofahrer. Aus einem von Uniformität geprägten Umfeld sticht der Jaguar S-TYPE mit einer unverwechselbaren Kombination aus Leistung und Stil heraus – und mit der einzigartigen Jaguar-Aura. Die Individualität des Jaguar S-TYPE wird von seinem einzigartigen Charakter geprägt, gebildet aus Agilität, zeitgemäßem Luxus und souveräner Kultiviertheit, gepaart mit einem unverwechselbaren, ausdrucksstarken Design.
Nachdem seit der Markteinführung weltweit bereits über 200 000 Jaguar S-TYPE verkauft worden sind, hat Jaguar die Baureihe zum Modelljahr 2004 erneut umfassend weiter entwickelt.
Ein Teil der jüngsten Modifikationen betrifft das Karosseriestyling: Der Jaguar S-TYPE wirkt insgesamt athletischer und muskulöser, sein aktuelles Design strahlt Frische und Modernität aus – ohne ihr unverkennbares Jaguar-typisches Erscheinungsbild zu verlieren. So erhielt der Jaguar S-TYPE als auffälligste neue Merkmale einen aufrechter angeordneten Kühlergrill und eine deutlich prägnantere V-Linie in der Motorhaube – ermöglicht durch einen Wechsel des Materials: Die Haube besteht nun aus leichtem Aluminium statt wie bisher aus Stahl. Weitere Verbesserungen betreffen unter anderem den neuen, schnörkellos gehaltenen Frontstoßfänger, ein gestreckteres Profil, ein kraftvoller wirkendes Heck mit neu gestalteten Heckleuchten und noch knappere Spaltmaße.
Die Aura von zeitgemäßem Luxus strahlt auch das deutlich aufgewertete Interieur des Jaguar S-TYPE aus. Neben zusätzlichen Innenraumfarben und hochwertigeren Ausstattungsmaterialien widmeten sich die Entwickler vor allem der Armaturentafel: Neu gezeichnete, noch besser ablesbare Instrumente unterstreichen den sportlich-dynamischen Charakter der Limousine. Die “Sport“- und “R“-Versionen der Modellreihe besitzen jetzt zudem serienmäßig ein Armaturenbrett im Aluminium-Design – im Stil legendärer Jaguar-Sportwagen, wie dem E-TYPE des Jahres 1961.
Abgerundet wird der neue Innenraum des S-TYPE durch eine verbesserte, fahrerorientierte Ergonomie, durch eine in allen Komponenten spür- und sichtbare Qualitätsanmutung und durch ein erneut ausgeweitetes Angebot serienmäßiger und optionaler Ausstattungsdetails. So verfügen die “Sport“-, “Executive“- und “R“-Modelle serienmäßig über eine akustische Einparkhilfe hinten sowie ein Memory-Paket, mit zwei speicherbaren Positionen des Fahrersitzes, der Lenkradeinstellung inklusive Außenspiegeln und die Position der elektrisch einstellbaren Pedalerie (falls installiert).
Eine der wichtigsten Novitäten des Jahrgangs 2004 befindet sich unter der Motorhaube: ein neu entwickelter, kraftvoller und vor allem äußerst laufruhiger 2,7-Liter-V6-Diesel, der die Palette der Antriebsquellen im Jaguar S-TYPE an einer entscheidenden Stelle ergänzt. Mit dem neuen 2,7-Liter-V6-Diesel haben Jaguar-Kunden erstmals die Möglichkeit, neben den vier Benzinmotoren auch einen hochmodernen Selbstzünder als Triebwerk zu wählen. Damit entspricht Jaguar dem Markttrend – schließlich ist die Nachfrage nach Dieselmodellen auch im Premiumsegment des europäischen Marktes in den letzten Jahren erheblich gestiegen.
Das Triebwerk ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Ford, PSA Peugeot Citroen und Jaguar und hält im Jaguar S-TYPE als erstem Serienmodell Einzug. Während die Ingenieure des Jaguar-Entwicklungszentrums Whitley im britischen Coventry maßgeblich an der Entwicklung und Abstimmung des V6 beteiligt waren, zeichnet für die Produktion das kürzlich eröffnete Dieseltechnologiezentrum der Ford Motor Company in Dagenham verantwortlich.
Der neue 2,7-Liter-Diesel bietet alle Qualitäten, die Fahrer von einem Jaguar-Motor erwarten: viel Leistung, reichlich Durchzugskraft sowie nicht zuletzt Kultiviertheit und Laufruhe auf höchstem Niveau. Der V6 mit einem Zylinderwinkel von 60 Grad erzeugt mithilfe von vier oben liegenden Nockenwellen, 24 Ventilen, zwei elektronisch gesteuerten Turboladern mit variabler Geometrie und Common-Rail-Technologie der zweiten Generation mit schneller Piezo-Einspritzung eine Leistung von 152 kW (207 PS) und ein maximales Drehmoment von 435 Nm. Entscheidend dabei: 80 Prozent des Drehmoments sind bereits ab 1500 Umdrehungen verfügbar, was dem Jaguar S-TYPE-Diesel eine enorme Elastizität verschafft. Ganz nach Wunsch kann der Kunde zwischen Automatik oder Schaltgetriebe mit jeweils sechs Gängen wählen.
In beiden Versionen ermöglicht das Triebwerk adäquate Fahrleistungen: Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der handgeschaltete S-TYPE 2,7l V6-Diesel in 8,5 Sekunden, mit Automatik dauert es nur eine Zehntelsekunde länger. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 (Schaltgetriebe) bzw. 227 km/h.
Der neue Motor ist nicht nur kraftvoll und durchzugsstark, sondern auch extrem leise. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet die erstmals in einer Großserie realisierte innovative Motorblockkonstruktion unter Verwendung von Gusseisen mit Vermikulargraphit (CGI – Compacted Graphite Iron), das deutlich leichter und fester als herkömmlicher Grauguss ist. So wiegt das Aggregat mit 202 Kilo lediglich 15 kg mehr als ein vergleichbarer V6-Benzinmotor. Für höchste Laufruhe und Komfort sorgen zudem geräuschdämpfende Maßnahmen wie eine doppelwandige Ölwanne, die mit Elastomerdichtungen isolierten Composite-Ventildeckel sowie zweifach isolierte Motorhalterungen.
Wie es sich für einen hochmodernen Diesel gehört, ist der Selbstzünder des Jaguar S-TYPE eine attraktive Alternative für besonders wirtschaftlich denkende Autofahrer. Denn ungeachtet seines hohen Leistungsvermögens begnügt sich das handgeschaltete Modell im kombinierten Messzyklus mit einem Verbrauch von 7,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer; auf der Landstraße liegt der Verbrauch sogar bei nur 5,7 Litern.
Zur Motorenpalette zählen neben dem Selbstzünder weiterhin vier leistungsstarke V6- bzw. V8-Benzinmotoren: vom wirtschaftlichen 2,5-Liter-V6 mit 147 kW (200 PS) über den 3,0-Liter-V6 mit 175 kW (238 PS) bis hin zum 4,2-Liter-V8, der als 219 kW (298 PS) leistende Saugversion sowie als Kompressormotor lieferbar ist. Mit 291 kW (395 PS) ist der 4,2-Liter-V8 Kompressor der leistungsstärkste Serienmotor, den Jaguar jemals gebaut hat. Er verhilft der S-TYPE-Limousine zu absolut souveränen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau. Während die beiden Varianten des 4,2-Liter serienmäßig mit einer ZF-Sechsgangautomatik gekoppelt sind, ist für die V6-Triebwerke wahlweise eine Sechsgangautomatik oder ein manuelles Fünfganggetriebe erhältlich.
Karosseriedesign
Das Design ist seit jeher ein Hauptentscheidungsgrund für Jaguar-Käufer. Die eleganten Linien des Jaguar S-TYPE wurden zum Modelljahrgang 2004 dezent, aber wirkungsvoll überarbeitet: Sie verschaffen dem Modell einen noch athletischeren, zeitgemäßen und schlanken Auftritt mit einer betont muskulösen Note. Dank subtiler Eingriffe an entscheidenden Stellen wartet der Jaguar S-TYPE insgesamt mit einer deutlich veränderten Optik auf – getreu der Designphilosophie, dass weniger oft mehr ist. Das Auto besitzt dabei ein eindeutiges Zentrum – den Kühlergrill und die Doppelscheinwerfer.
Die Motorhaube aus Aluminium statt des vorher verwendeten Stahls verbessert nicht nur Gewichtsverteilung und Handlingeigenschaften – sie lenkt dank ihrer markanten V-Form den Blick des Betrachters stärker nach vorn, in Richtung des modifizierten Grills, und verleiht dem Vorbau eine insgesamt kraftvollere Optik. Der neu geformte Übergang zwischen der Motorhaube und den komplexen Rundungen der Scheinwerferausschnitte verringert die Spaltmaße deutlich, wodurch sich die Qualitätsanmutung nochmals erhöht. Alle diese Modifikationen verschaffen der Front des Jaguar S-TYPE einen insgesamt kräftigeren und dynamischeren Charakter.
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